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Doris Bürgi, Solothurner Kantonstierärztin, im Interview zum Vorfall bei einem Tierverlad im Kanton.
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 17.10.2019. Bild: SRF
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Brutaler Tiertransport Solothurner Kantonstierärztin sieht keinen Handlungsbedarf

Ein heimlich gedrehtes Video zeigt, wie zwei Männer auf einem Solothurner Bauernhof Schweine an Schwanz und Ohren hochgehoben und anschliessend auf eine Schubkarre geworfen haben. Der Fall hat sich Anfang Jahr auf einem Bauernhof im Solothurner Jura ereignet. Die SRF-Rundschau machte den Fall am Mittwoch publik. Doris Bürgi, die Solothurner Kantonstierärztin, will den Bauern anzeigen. Generell sieht sie aber keinen Handlungsbedarf im Kanton, erklärt sie im Interview.

SRF: Doris Bürgi, haben Sie den Solothurner Bauern, der im Video zu sehen ist, schon angezeigt?

Doris Bürgi: Wir werden ihn zeitnah anzeigen, wegen unsachgemässem Verladen von Tieren.

Kann der Kanton solche Fälle mit Kontrollen verhindern?

So etwas können wir nicht kontrollieren. Tagtäglich werden überall Tiere verladen, es ist unmöglich für den Kanton, solche Kontrollen durchzuführen. Diese Arbeit (das Verladen von Tieren) wird von ausgebildeten Leuten gemacht und wir können davon ausgehen, dass der Verlad in der Regel korrekt verläuft.

Was macht Sie da so sicher?

Wenn es nicht so wäre, hätten wir mehr Anzeigen. Ein solcher Tierverlad, wie er im Video gezeigt wurde, ist wirklich nicht üblich. Wir sehen bei Kontrollen ja oft wie Tiere ausgeladen werden, zum Beispiel beim Schlachthof. Die Tierhalter haben eine gewisse Ethik gegenüber den Tieren, da passt ein solches Verhalten nicht hinein. Die Tiere werden in den meisten Fällen korrekt verladen.

Das Gespräch führte Ralph Heiniger.

Video
Doris Bürgi, Kantonstierärztin SO: «Wir sind verpflichtet, Strafanzeige einreichen»
Aus News-Clip vom 16.10.2019.
abspielen. Laufzeit 21 Sekunden.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Schwarb  (Provokateur)
    Bravo, solange wir solche Katonstierärzte haben, werden in der Schweiz weiter Tiere durch rücksichtslose, geldgierige Bauern und Halter gequält. Wegschauen ist ja einfach die billigste Lösung
  • Kommentar von Adi Berger  (adib)
    Super-Einstellung Frau Bürgi. Handmungsbedarf wäre wohl mit Arbeit verbunden und das ist in einer solchen leitenden Stellung zuviel verlangt für das Tierwohl?