Zum Inhalt springen

Header

Video
Kindergarten in Spreitenbach vom Coronavirus betroffen
Aus Schweiz aktuell vom 02.03.2020.
abspielen
Inhalt

Corona-Fall in Spreitenbach Warum kommt nicht die ganze Familie in Quarantäne?

Mehrere Kinder in Quarantäne: Seit Sonntag muss ein ganzer Kindergarten in Spreitenbach zu Hause bleiben. Neben acht Lehrpersonen sind auch 44 Kinder in Quarantäne. Sie dürfen also ihr Haus für zwei Wochen nicht mehr verlassen. Diese Massnahme gilt allerdings nicht für die Eltern und Geschwister der Kinder.

Keine Quarantäne für Familie: Macht dies Sinn? Immerhin könnten die Kinder auch ihre Eltern und Geschwister anstecken. Diese würden das Virus danach nach draussen tragen. Das Aargauer Gesundheitsdepartement beruhigt jedoch. Mediensprecherin Jelena Teuscher sagt: «Man kann nicht davon ausgehen, dass jede Person angesteckt ist, die mit einer infizierten Person Kontakt hatte». Will heissen: das Risiko, dass sich ein Kind beim Lehrer angesteckt hat, ist verhältnismässig klein.

Bei Symptomen Quarantäne: Für die anderen Familienmitglieder ändert sich jedoch die Situation, sobald ein Kind Symptome hat. Dann muss die ganze Familie zwei Wochen zu Hause bleiben. Die Eltern dürfen dann auch nicht mehr arbeiten. Jelena Teuscher macht klar, dass dieses Vorgehen genau den Vorgaben des Bundes entspreche.

Regionaljournal Aargau Solothurn, 12:03 Uhr, braa;gutm

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

12 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Armin Schweigler  (Armin)
    Das ist einfach nur fahrlässig. Frau Blocher hat das Gefühl sie müsse mit einer Maske rumlaufen. Potentielle Träger des Virus hingegen bewegen sich frei. Bei solch einem Verhalten der Behörden kann Frau Blocher sogar irgendwie doch verstehen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Julie Steiner  (Stejul)
    Eltern und Geschwister stecken sich wohl eher und schneller an als ein Kind bei seinem Lehrer. Deshalb verstehe ich das auch nicht. Abgesehen davon... Gesunde Kinder im Alter von 4 bis 6 Jahren 2 Wochen einsperren? Schon mal so ein Energiebündel erlebt? Und dann 14 Tage lang DRINNEN?
    Und wenn die Eltern dann bei der Arbeit sind, wer springt wohl als Betreuung ein? Richtig, die Grosseltern. Die sind aber gemäss BAG am gefährdetsten! Irgendwer denkt hier nicht zu Ende...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Astrid Meier  (Swissmiss)
    Die Kinder sind doch mit Familienangehörigen in sehr viel engerem Kontakt als mit den Lehrpersonen und den Mitschülern. Wenn man bedenkt, dass eine Person ansteckend ist, bevor Symptome auftreten, befremdet das schon etwas. Die leicht erkrankte Zürcherin, die im Triemlispital in Quarantäne ist, wird dagegen nur von Personal im Schutzanzug besucht, und muss eine Maske tragen, wenn sie das Fenster öffnet.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen