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Busbetriebe bereiten sich auf Corona-Epidemie vor
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 05.03.2020.
abspielen. Laufzeit 01:54 Minuten.
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Coronavirus auf dem Vormarsch Regionale Busbetriebe sind vorbereitet

  • Häufiges Desinfizieren der Türknöpfe und das Aufhängen der Plakate mit den Verhaltensregeln des Bundes sind die bisherigen Massnahmen.
  • Viel geändert hat sich in den regionalen Bussen in den Kantonen Aargau und Solothurn trotz Coronavirus also bislang nicht.
  • Die regionalen Busbetriebe verfügen aber über Notfallpläne und könnten, wenn nötig, auch noch andere Massnahmen treffen.

Man habe alles im Griff, versichern die angefragten regionalen Busbetriebe in den Kantonen Aargau und Solothurn. «Wir haben Notfallpläne, auf die wir zurückgreifen können. Wir sind also schon bereit gewesen», sagt Stefan Kurt, der Geschäftsführer der Regionalen Verkehrsbetriebe Baden-Wettingen.

Die Notfallpläne sehen beispielsweise vor, wie man die Buschauffeure ausreichend schützen könnte. Bei den Busbetrieben Aarau (BBA) hat man dafür Kunststoffvorrichtungen. Mit diesen könnte man den Zugang zum Chauffeur absperren, sagt Geschäftsführer Peter Bärtschiger. «Diese sind aber nur für den Notfall, und wir hoffen nicht, dass wir sie brauchen müssen», fügt Bärtschiger an.

Des Weiteren sehen die Notfallpläne vor, dass die Fahrpläne weniger eng werden. Dies für den Fall, dass viele Chauffeure erkranken und die Busse weniger häufig die entsprechenden Routen fahren würden. Die regionalen Busbetriebe haben die derzeitige Situation also im Griff.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Rothe  (peterrothe)
    Knöpfe und Handgriffe reinigen kling gut. In Zürich öffnen schon einige Chauffeure an allen Haltestellen alle Türen, damit man nichts mehr drücken muss - vielen Dank an alle, die einen Beitrag zur Gesundheit leisten.
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  • Kommentar von Manuela Fitzi  (Mano)
    Immer noch keine Information darüber, wie sich der Virus unter Klimaanlage verhält. Im ÖV kann man das Fenster nicht öffnen, es gibt praktisch keinen Frischluftzufuhr. Theoretisch begünstigt die klimatisierte Luft die Verbreitung des Virus, wie es bei den Flugzeugen seit Längerem bekannt ist. Ich beobachte, dass Kinder sehr oft nicht in die Ellbeuge, nicht einmal in die Hand husten. Sie zelebrieren ihren Husten, Kinder halt. Mama sagt nichts, oft versteht sie die Verhaltensanweisungen gar nicht.
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  • Kommentar von Christa Wüstner  (Saleve2)
    Busse sind nicht anders als das Tram. Auch wir können uns selbst schützen. Wegwerfhandschuhe anlegen und nach dem Ausstieg sofort entsorgen. Der Busfahrer
    selbst ist mehr gefährdet, weil im Bus noch gezahlt werden kann und er dann recht nahen Kontakt mit dem Fahrgast hat. Der Trämlifahrer dagegen ist in seiner abgeschlossenen Kabine.
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