Das AKW Beznau 2 erhält vom Ensi nur ein «ausreichend»

Das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat hat den Atomanlagen auch für das Jahr 2012 ein gutes Sicherheitsniveau attestiert. Das ENSI zählte 36 meldepflichtige Vorkommnisse - fünf mehr als im Vorjahr. Der Reaktorblock 2 von Beznau erhielt allerdings nur die Bewertung «ausreichend».

Blick in den Reaktorblock 2 von Beznau 2. Im Wasserbecken, das stark blau leuchtet, lagern Brennstäbe, darüber sind gelb angestrichene Stahlträger auf denen mehrere Pesonen in weissen Überzügen stehen. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Beznau 2 erhält 2012 die Bewertung «ausreichend, weil bei einem Test im Mai der Notstanddiesel-Generator nicht ansprang. Keystone

Alle Schweizer Kernkraftwerke bekommen vom Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) ein gutes Zeugnis: Die fünf AKW befinden sich in einem sicherheitstechnisch guten Zustand. Das teilt das Ensi am Donnerstag auf seiner Website mit und publizierte den Aufsichtsbericht 2012.

Alle Kernkraftwerke erfüllten die Sicherheitsanforderungen, wie sie in den schweizerischen Gesetzen und Verordnungen festgelegt seien und verfügten darüber hinaus über die von der Aufsichtsbehörde geforderten zusätzlichen Sicherheitsleistungen, wird Ensi-Direktor Hans Wanner zitiert.

Vier Schnellabschaltungen bei den Schweizer AKW im 2012

Die Anlagenbetreiber teilten der Atomaufsicht im Jahr 2012 wie vorgeschrieben 36 meldepflichtige Vorkommnisse mit. 14 Vorkommnisse betrafen die beiden Reaktorblöcke Beznau, neun das AKW Gösgen, fünf das AKW Leibstadt und sechs das AKW Mühleberg im Kanton Bern.

 Auch bei den Kernanlagen des Paul Scherrer Instituts  gab es im vergangenen  Jahr zu zwei Vorkomnissen. In den Atomkraftwerken kam es zu insgesamt vier Reaktorschnellabschaltungen. Je eine Schnellabschaltung gab es in den AKW Mühleberg und Gösgen sowie zwei im AKW Beznau.

Prädikat «ausreichend» für Beznauer Rektorblock 2

Keine Bestnote gibt es für Beznau 2: Das Ensi ordnete ein Vorkommnis beim Beznauer Reaktorblock 2 der Stufe 1 auf der von 0 bis 7 reichenden internationalen Ereignisskala zu. Bei einem periodischen Funktionstest war im Mai der Notstanddiesel-Generator nicht gestartet. Daher bewertete das Ensi den Zustand und das Verhalten des Reaktorblocks 2 nur als «ausreichend».

Die Nichtverfügbarkeit des Notstand-Dieselgenerators habe zu einer «nennenswerten Risikoerhöhung» geführt, heisst es im Aufsichtsbericht. Für die anderen AKW vergab das Ensi bezüglich Auslegungs- und Betriebsvorgaben, Zustand und Verhalten der Anlage sowie von Mensch und Organisation die Bewertungen «hoch» oder «gut».

Das Inspektorat bewertet jährlich die Sicherheit eines jeden Atomkraftwerkes im Rahmen einer systematischen Sicherheitsbewertung. Dabei werden neben meldepflichtigen Vorkommnissen weitere Erkenntnisse berücksichtigt, insbesondere die Ergebnisse der über 400 Inspektionen.

Die Anlagenbetreiber teilten der Atomaufsicht im Jahr 2012 wie vorgeschrieben 36 meldepflichtige Vorkommnisse mit. 14 Vorkommnisse betrafen die beiden Reaktorblöcke Beznau, neun das AKW Gösgen, fünf das AKW Leibstadt und sechs das AKW Mühleberg im Kanton Bern. Auch bei den Kernanlagen des Paul Scherrer Instituts (PSI) gab es zwei Vorkomnisse. In den Atomkraftwerken kam es zu insgesamt vier Reaktorschnellabschaltungen. Je eine Schnellabschaltung gab es in den AKW Mühleberg und Gösgen sowie zwei im AKW Beznau.

Prädikat «ausreichend» für Beznauer Rektorblock 2

Keine Bestnote gibt es für Beznau 2: Das Ensi ordnete ein Vorkommnis beim Beznauer Reaktorblock 2 der Stufe 1 auf der von 0 bis 7 reichenden internationalen Ereignisskala zu. Bei einem periodischen Funktionstest war im Mai der Notstanddiesel-Generator nicht gestartet. Daher bewertete das Ensi den Zustand und das Verhalten des Reaktorblocks 2 nur als «ausreichend».

Die Nichtverfügbarkeit des Notstand-Dieselgenerators habe zu einer «nennenswerten Risikoerhöhung» geführt, heisst es im Aufsichtsbericht. Für die anderen AKW vergab das Ensi bezüglich Auslegungs- und Betriebsvorgaben, Zustand und Verhalten der Anlage sowie von Mensch und Organisation die Bewertungen «hoch» oder «gut».

Das Inspektorat bewertet jährlich die Sicherheit eines jeden Atomkraftwerkes im Rahmen einer systematischen Sicherheitsbewertung. Dabei werden neben meldepflichtigen Vorkommnissen weitere Erkenntnisse berücksichtigt, insbesondere die Ergebnisse der über 400 Inspektionen.

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Schnellabschaltung in Beznau

0:26 min, aus Schweiz aktuell vom 21.11.2012