Das «Team Baden» legt nun auch im Einwohnerrat zu

Links-Grün hat auch in Zukunft in Baden ein Wörtchen mitzureden: Im Stadtrat sitzen weiterhin vier links-grüne und drei bürgerliche Vertreter. Bestätigt wurde auch Geri Müller als Stadtammann. Im Einwohnerrat gewinnt «Team Baden» gleich zwei zusätzliche Sitze auf Kosten der FDP und der Grünen.

Wahlplakate in Baden. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das «Team Baden» gewinnt 2 Sitze im Einwohnerrat. Die SP freut sich über den gehaltenen zweiten Sitz im Stadtrat. SRF

Das «Team Baden» gewinnt in der Stadt Baden weiter an Bedeutung: Die Gruppierung holt sich im Einwohnerrat zwei zusätzliche Sitze. Damit hat nun das «Team Baden» wie die SP neun Sitze. FDP und Grüne haben je einen Sitz verloren. Die FDP bleibt mit zehn Sitzen jedoch weiterhin die grösste Fraktion im Stadtparlament.

Der Einwohnerrat mit seinen 50 Mitgliedern setzt sich in den kommenden vier Jahren wie folgt zusammen: FDP 10 (-1), SP 9 (-), Team Baden 9 (+2), SVP 8(-), CVP 8 (-), Grüne 3 (-1), Grünliberale 2 (-) und EVP 1 (-). Die Wahlbeteiligung betrug gut 41 Prozent.

Im Stadtrat behält links-grün die Oberhand

In der Badener Stadtregierung bleiben die Kräfteverhältnisse gleich: Je zwei Mitglieder stellen das «Team Baden», die SP und die CVP. Die FDP ist mit einer Person vertreten. Das beste Resultat erziehlte Markus Schneider von der CVP mit 3495 Stimmen. Auf Platz zwei und drei folgen Geri Müller und Ruth Müri vom «Team Baden».

Ausserdem wieder gewählt wurden Daniela Berger (SP) und Roger Huber (FDP). Neu in der Badener Stadtregierung sitzen Matthias Gotter (CVP) und Regula Dell'Anno-Doppler (SP).

Geri Müller als Stadtammann wiedergewählt

Bestätigt wurde auch Geri Müller in seinem Amt als Stadtammann. Er holte 2769 Stimmen und war der einzige Kandiat. Gleichzeitig musste er auch wieder in den Stadtrat gewählt werden. Dort schwang Markus Schneider (CVP) obenaus. Er erhielt am meisten Stimmen, Geri Müller folgt auf Platz zwei.

Das 1967 gegründete «Team Baden» versteht sich als «autonome Gruppierung», die sich keiner kantonalen oder eidgenössischen Mutterpartei verpflichtet fühlt. Dies ermögliche, «ein Thema auf seine Baden-Tauglichkeit zu prüfen, ohne uns dabei im politischen Links-Rechts-Schema fixieren zu müssen», heisst es in einer Standortbestimmung.