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Depot geöffnet Solothurner Kulturgüter von der Gipsbüste bis zur alten Lampe

Legende: Audio Denkmaltage im Kanton Solothurn: Von der Gipsbüste zur Lampe aus den 30er-Jahren abspielen. Laufzeit 03:00 Minuten.
03:00 min, aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 07.09.2018.

Die diesjährigen Europäischen Tage des Denkmals finden wegen ihres 25- Jahr-Jubiläums ausnahmsweise nicht an einem, sondern an vier Wochenenden statt. Der Kanton Solothurn ist am 8. und 9. September dran, der Kanton Aargau folgt dann am 22./23. September. Laut Benno Mutter, dem Koordinator der Denkmaltage für den Kanton Solothurn, ist die Industriegeschichte einer der Schwerpunkte im Kanton Solothurn.

Benno Mutter

Benno Mutter

Kantonale Denkmalpflege Solothurn

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Mutter koordiniert die Denkmaltage im Kanton Solothurn. Er arbeitet für die Kantonale Denkmalpflege.

SRF News: Warum soll man sich überhaupt für Kulturgüter interessieren?

Benno Mutter: Kulturgüter vermitteln ein Verständnis von uns selber. Sie erzählen im Grunde genommen von der Geschichte, von der Herkunft. Sie vermitteln ein Stück Heimat. Authentische Erlebnisse sind heute im Trend, und die erfährt man nur, wenn auch das Kulturgut authentisch ist und kein Phantasieprodukt.

Gibt es da im Kanton Solothurn Potential nach oben?

Das gibt es grundsätzlich immer. Die Denkmalpflege war hier sehr aktiv. In den letzten Jahren haben wir zum Beispiel die Nachkriegsarchitektur inventarisieren lassen. Wir haben versucht, der Allgemeinheit zu erklären, wieso zum Beispiel Betonbauten, die heute als hässlich verschrien sind, doch einen kulturellen Wert darstellen können.

Das Programm der Denkmaltage ist sehr vielseitig. Besitzt der Kanton Solothurn aussergewöhnlich viel Kulturerbe?

Der Kanton Solothurn reiht sich eigentlich in die anderen Kantone ein. Was der Kanton Solothurn hat – man sieht am Programm der Denkmaltage – er hat sehr viel Industriegeschichte.

Was ist ihr Geheimtipp für die Denkmaltage?

Das ist eigentlich schon das Depot der Denkmalpflege, das am Samstag geöffnet ist. Das ist ein Depot, das sonst nicht zugänglich ist. Vom gotischen Stein bis zur Leuchte aus den 30er-Jahren kann man das ganze Kulturgut des Kantons Solothurn konzentriert anschauen.

Das Gespräch führte Antoinette Gloor.

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