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Aargau Solothurn Der SAC Zofingen hat endlich Strom in seiner Hütte

Auf der Vermigelhütte des SAC Zofingen hat die Neuzeit Einzug gehalten. Die Hütte auf 2050 Meter über Meer zuhinterst im Unteralptal ist neuerdings am Stromnetz angeschlossen. Am Samstag wurde die Eröffnung gefeiert.

Es war kein einfaches Unterfangen, die Zofinger SAC-Hütte im Kanton Uri ans Stromnetz anzuschliessen. Es brauchte ein fast zehn Kilometer langes Stromkabel unter dem Alpenhauptkamm durch ins Tessin.

Das Kabel wurde in einen seit langem bestehenden Wasserstollen der SBB zwischen dem Unteralptal und dem Ritomsee gezogen. Bei den schwierigen Installationsarbeiten unter Tag halfen neben Fachleuten auch über 80 Freiwillige in Fronarbeit mit.

«Gehört einfach dazu»

«Wir sind dankbar, glücklich und sogar ein bisschen stolz». Mit diesen Worten bedankte sich laut einer Medienmitteilung der Präsident des SAC Zofingen, Beat Weber, an der Eröffnungsfeier am Samstag bei den geladenen Gästen.

Insgesamt hat die neue Stromversorgung trotz über 4000 Frondienststunden 540'000 Franken gekostet. Für den SAC Zofingen ist es eine Investition in die Zukunft. «Man kann es einfach nicht mehr machen wie früher», findet Hüttenchef Edi Müller aus Zofingen. Wenn im Sommer die Hütte voll sei, brauche es eine Abwaschmaschine.

Auch der Talammann des Urserentals, Hans Regli, ist der Meinung: «Das gehört doch heute dazu». Die Vermigelhütte war 1973 erbaut worden. Die Elektrifizierung war jahrelang als illusorisch bezeichnet worden.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Jean-Philippe Ducrey (Jean-Philippe Ducrey)
    Ach nein.... und wo bleibt die viel versprochene Energiewende mit PV-Anlagen und Windrädli, die ja, glaubt man diesen Phantasten, jeweils soundsoviel Strom für soundsoviel Haushalte liefern sollen? Scheinbar reicht das bei der Vermigelhütte nicht einmal für den Geschirrspüler; der sollte halt auch bei Nebel und Regen abwaschen können, gell.
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  • Kommentar von Ruedi Beglinger (igarulo)
    Also dass der SAC Zofingen endlich Strom in seiner Hütte hat, finde ich föllig ueberflüssig. Abwaschen kann man auch von Hand. Ich arbeitete Ende der 60er Jahre als Officeangestellter im Speisewagen der RhB. Da gab's für den Abwasch von 120 Menus einen Plasikeimer foll wasser und viel Spülmittel. Das musste reichen von Chur nach St. Moritz. Und heute: Auf über 2000 MüM braucht man Strom fürs Abwaschen. Wo bleibt das der Fussabdruck der natürlichen Wanderer?
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