Der TV Solothurn will sich in der Nationalliga B behaupten

Seit Mittwoch spielt der Handballverein TV Solothurn in der Nationalliga B. Letztes Jahr hat er den Aufstieg noch knapp verpasst, nun aber hat es geklappt. Für ihre erste NLB-Saison haben die Solothurner hohe Ziele.

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Bildlegende: Das NLB-Handball-Team des TV Solothurn ist im Vergleich zur 1. Liga praktisch unverändert. zvg / www.tvsolothurn.ch

Der TV Solothurn startete am Mittwoch mit einer klaren 20:30-Niederlage gegen Lakers Stäfa in die Nationalliga B-Saison. Am Freitag siegten die Solothurner dann etwas überraschend gegen den Favoriten aus Steffisburg.

Solothurn-Trainer Matthias Heger ist zufrieden mit dem Start. Seine Mannschaft müsse sich zwar noch an den Rhythmus der NLB gewöhnen, aber zeige viel Kampfgeist.

Gosses Potenzial in der Mannschaft

Heger ist schon länger überzeugt, dass sein Team das Potenzial hat, die Clubs aus der NLB zu besiegen. Deshalb war der verpasste Aufstieg vor einem Jahr umso ärgerlicher. In zwei Spielen hätte der TV Solothurn nur einen Punkt holen müssen, um den Aufstieg zu realisieren. Doch die Nerven versagten.

Trotz der riesigen Enttäuschung blieben alle Spieler dem Club treu. Das kann sich sogar der Trainer nur schwer erklären: «Ich glaube, der Zusammenhalt und die Energie im Team ist so gut, dass sie sich gegenseitig stärkten und antrieben.»

Grosse Unterstützung erhielten die Solothurner Anfang Jahr von Marco Kurth, der 150 Länderspiele für die Schweiz bestritt und darum viel Erfahrung mitbringt.

Mehr Trainings

Die Vorbereitungen auf die NLB verliefen nur minim anders, sagt Trainer Heger. Vor allem wurde mehr im spielerischen Bereich, wie der Kleingruppentaktik, gearbeitet. Zudem findet zusätzlich ein individuelles Training statt. Ziel wäre, im nächsten Jahr fix ein viertes Mannschaftstraining einzuführen, was nicht so einfach ist, da alle Spieler auch noch arbeiten.

Auch im nächsten Jahr will der TV Solothurn in der NLB spielen. «Ich habe keine Bedenken, dass wir in die Abstiegsplätze rutschen», sagt der Trainer Matthias Heger, «sondern wir wollen mindestens einen Mittelfeldplatz belegen.»