Die Privatradios von Peter Wanner spannen und sparen zusammen

Die beiden Lokalsender «Radio 24» und «Radio Argovia» werden künftig im Programmbereich enger zusammenarbeiten. Damit wollen sie in erster Linie «Synergieeffekte erzielen». Man wolle auch die starke Stellung im Hörer- und Werbemarkt ausbauen. Es gehen wohl auch Stellen verloren.

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Bildlegende: Das Studio von Radio Argovia in Aarau: Künftig kommen wohl Teile des Programms aus Zürich. Maurice Velati/SRF

Die Zusammenarbeit der beiden Radiosender ist wohl vor allem eine Sparübung: Durch die Synergien rechnen die beiden Sender in den nächsten Monaten mit einem «moderat tieferen Personalbedarf», wie aus einer gemeinsamen Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht. Dieser dürfte aber weitgehend über natürliche Fluktuation realisiert werden können, heisst es.

Die programmliche Kooperation geht ziemlich weit: Sie umfasst werktags die Mittagsstunden von 10 bis 15 Uhr, den Samstagnachmittag und den Sonntag. Zu diesen Zeiten läuft auf den beiden Sendern in Zukunft also grösstenteils das gleiche Programm.

Die erfolgreichen Morgen- und Abendshows sollen je eigenständig bleiben, um die Identität der Sender und die lokale und regionale Verankerung zu erhalten. Offen bleibt in der Mitteilung, wie stark die redaktionelle Berichterstattung, also Nachrichten aus der Region, betroffen sind und allenfalls beschnitten werden.

«Radio 24» und «Radio Argovia» gehören beide zur Radio Medien AG, die im Besitz der BT Holding des Aargauer Verlegers Peter Wanner ist.