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Legende: Audio Führungen müssen warten: Noch ist die Hammerschmiede nicht sicher genug abspielen. Laufzeit 01:59 Minuten.
01:59 min, aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 27.12.2018.
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Die Riesen-Hämmer von Seengen Das Publikum muss noch draussen bleiben

Seit zwei Jahren wird die Hammerschmiede Seengen saniert. Ende Jahr hätte das grösste Hammerwerk der Schweiz aus dem Jahre 1796 wieder in Betrieb genommen und für das Publikum geöffnet werden sollen. Doch daraus wird nichts.

Werkstatt
Legende: SRF/Christiane Büchli

Die Eröffnung verzögert sich, bestätigt Jörg Leimgruber, Präsident des Vereins «Hammerschmiede Seengen». Es dauere länger als gehofft, bis man Führungen für Besucher anbieten könne. Er sei aber zuversichtlich, dass die historische Schmiede im Sommer 2019 eingeweiht werden könne.

Laut Leimgruber haben drei Gründe zur Verzögerung geführt. Zum einen läuft der Wellbaum noch nicht rund. Das grosse Eigengewicht des Eichenstamms von 11 Tonnen habe zu einer Umwucht geführt. Es sei aber wichtig, dass der Antrieb millimetergenau auf die grossen Hämmer übertragen werde.

Alte grosse Schmiede-Hämmer
Legende: SRF/Christiane Büchli

Zum anderen müssen noch alte Mauern im Gebäude verstärkt werden. Die Mauern weisen Risse auf. Man wolle sicher sein, dass bei öffentlichen Führungen nie etwas passiere, betont Jörg Leimgruber.

Und drittens kam es zur Verzögerung, weil auch noch die Klappe beim Wasser-Einlauf repariert werden musste. Das Hammerwerk wird mit Wasser aus einem Weiher angetrieben. Der ganze Weiher musste ausgefischt und geleert werden.

Weiher
Legende: SRF/Christiane Büchli

Die historische Hammerschmiede in Seengen ist ein seltenes Stück Aargauer Industriegeschichte. Die Schmiede befindet sich am Hang oberhalb der Seenger Mühle und ist immer noch in Besitz eines Familienunternehmens.

Schon länger steht die Schmiede still. Bei einer Vorführung war das zentrale Stück der Schmiede, der Wellbaum, gebrochen. Daraufhin wurde ein Trägerverein gegründet, der sich um die Sanierung kümmert. Stiftungen, aber auch Kanton und Bund haben Geld beigesteuert.

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