Duathlon boomt – sagen die Organisatoren des Powerman Zofingen

Vom 5. bis 7. September findet in Zofingen der Powerman statt. Das Duathlon-Rennen wird zum 26. Mal ausgetragen, zum 7. Mal ist der Powerman gleichzeitig die Weltmeisterschaft in dieser Sportdisziplin. Immer mehr Länder seien an Duathlon-Rennen interessiert, heisst es in Zofingen.

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Bildlegende: Der Powerman in Zofingen findet dieses Jahr zum 26. Mal statt. zvg

10 Kilometer Laufen, 150 Kilometer Radfahren, 30 Kilometer Laufen: Das Langdistanzrennen in Zofingen ist anspruchsvoll. «Die Strecke ist sehr hügelig, abwechslungsreich, und man muss viele Höhenmeter zurücklegen», weiss Medienchef Raphael Galliker.

Hier messen sich Elitesportler, aber auch Hobbyathleten und Kinder können mitmachen. Zu den Favoriten im Langdistanzrennen zählen dieses Jahr Titelverteidiger Eva Nyström aus Schweden und Rob Woestenborghs aus Belgien.

Viele Länder möchten nun auch Duathlon-Rennen durchführen

Duathlon werde immer beliebter, heisst es in Zofingen. Vor 10 bis 15 Jahren, als Triathlon eine olympische Disziplin wurde, hatte der Duathlon das Nachsehen. Jetzt wende sich das Blatt offenbar. «Immer mehr Länder und Städte möchten sich an der Powerman-Serie beteiligen und Duathlon-Rennen durchführen».

Rad- und Laufstrecken zu organisieren sei einfacher als geeignete Gewässer für Schwimmdistanzen zu finden. «Zudem mögen viele Triathleten das Schwimmen am wenigsten gern, dies haben Umfragen gezeigt. Duathlon boomt – und davon können wir profitieren», so Medienchef Galliker weiter.

Der Powerman Zofingen kostet rund eine Viertelmillion Franken. Der grösste Teil wird mit Sponsoringbeiträgen finanziert. Aber auch die Stadt Zofingen und der Kanton Aargau (Swisslosfonds) beteiligen sich am Grossanlass.

Marketing für Stadt und Region Mittelland

«Der Powerman ist für Zofingen ideales Marketing. Wo man hingeht auf der Welt, wenn man Zofingen erwähnt, fällt schnell das Stichwort Powerman. Solche Aushängeschilder sind enorm wichtig, auch für das Mittelland» erklärt Medienchef Raphael Galliker im Interview mit Radio SRF.