Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Aargau Solothurn Egerkingen fordert nun syrische Familien für die Fridau

Am Freitag hat die Gemeindepräsidentin gegenüber Radio SRF konsterniert bestätigt, dass man die Beschwerde-Möglichkeit vor Bundesgericht verpasst hat. Am Samstag folgen bereits Forderungen des Gemeinderats an den Kanton Solothurn zur genauen Umsetzung der Asylunterkunft in der Klinik Fridau.

In einer Mitteilung vom Samstag zeigt sich der Gemeinderat von Egerkingen betroffen über das Urteil des Verwaltungsgerichts Solothurn. Es stosse bei weiten Teilen der Egerkinger Bevölkerung auf grosses Unverständnis und berechtigte Sorgen und Ängste, so der Gemeinderat. Vor Bundesgericht dagegen wehren kann der Gemeinderat sich jedoch nicht.

Bild der Klinik vor dem Waldrand.
Legende: In der ehemaligen psychiatrischen Klinik Fridau will der Kanton Solothurn Asylsuchende einquartieren. zvg

Wunschkandidaten stehen fest

Die prekäre Situation in Syrien und Eritrea habe seit Juni die Zahl der Asylsuchenden stark ansteigen lassen, schreibt der Gemeinderat weiter. Und daher fordert der Gemeinderat das Amt für soziale Sicherheit des Kantons nun auf, «die Fridau syrischen Familien zur Verfügung zu stellen».

Die Gemeindepräsidentin Johanna Bartholdi hat den persönlichen Eindruck, dass auch vehemente Asylgegner im Dorf bereit seien, für diese Gruppe Hand zu bieten. Sie spricht gegenüber Radio SRF von einem Umdenken.

«Nach 3 Jahren ist Schluss»

Dennoch betont der Gemeinedrat, dass die Gemeinde Egerkingen mit dem Urteil des Verwaltungsgerichts «eine übermässige Last zu tragen habe». Die Fridau dürfe daher nur übergangsmässig zum Asylzentrum werden. Die Frist von drei Jahren sei «weder verhandelbar, noch verlängerbar». Weiter fordert er, dass ein geordneter Betrieb und die Sicherheit der Bevölkerung sichergestellt würden.

Audio
Egerkingen hat klare Forderungen (26.07.2014)
01:13 min
abspielen. Laufzeit 01:13 Minuten.

Vor Bundesgericht gegen die Asylunterkunft wehren, könnten sich noch 69 Privatpersonen. Ob sie dies tun, wollen diese gemäss Informationen des Egerkinger Gemeinderates erst ab dem 15. August mitteilen.

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Aktuell sind keine Kommentare unter diesem Artikel mehr möglich.

  • Kommentar von K. Keller , Schaffhausen
    So schön möchte ich es auch haben, wenn ich auf der Flucht bin!
    1. Antwort von R.G. , Solothurn
      Schön auf der Flucht? Ich denke, Ihnen würde der Kontakt zu einer syrischen Familie helfen, vom Zynismus freizuwerden.
    2. Antwort von Ruth Buchli , Chur
      an K. Keller: Sie können sich offensichtlich nicht vorstellen, was es heisst, alles zuverlieren, wofür Sie ihr ganzes Leben gearbeitet haben. Im Krieg Familie, Freunde zu verlieren, zusehen müssen, wie so viele um Sie herum sterben. Sie sollten einfach dankbar sein, dass Sie in der Schweiz leben und ihre negativen Kommentare für sich behallten.
    3. Antwort von K. Keller , Schaffhausen
      @ R.G, Ruth Buchli. Da gebe ich Ihnen Recht.
    4. Antwort von Kevin Huber , Thun
      R.G. Solothurn: Gewähren Sie doch einigen Flüchtlingen Unterkunft an !
    5. Antwort von Hans Daepp , Muri AG
      An K. Keller: Darf es das nächste Mal nicht noch ein Quäntchen zynischer sein! Sie leisten der Schweiz und ihrer humanitären Tradition wirklich beste Dienste... und sind sicher Mitglied der wählerstärksten Partei diese Landes. Somit ist ja alles Paletti für Sie!