EHC Olten kassiert zu viele Gegentore

Der Eishockeyclub Olten hat am Samstag gegen Langnau gleich mit 1:6 verloren. Auch die vorherigen zwei Spiele hat der EHCO verloren, und in allen Spielen musste man viele Gegentreffer einstecken. So soll und kann es nicht weitergehen, findet man beim Verein.

Gegen das Spitzenteam aus Langnau, das aktuelle die NLB-Tabelle anführt, dürfe man zwar schon verlieren, aber nicht auf diese Weise, findet der Oltner Sportchef Köbi Kölliker gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF: «Zu denken geben mir vor allem diese vielen Gegentore.»

Der EHCO steckt in einer kleinen Krise. In den letzten drei Spielen haben die Oltner 15 Gegentreffer kassiert. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der EHCO steckt in einer kleinen Krise. In den letzten drei Spielen haben die Oltner 15 Gegentreffer kassiert. Keystone

Zu denken gibt das dem Sportchef vor allem deswegen, weil es in den letzten Spielen immer viele Gegentore gegeben hat. Gegen Langenthal waren es vier, gegen La-Chaux-De-Fonds fünf und gegen Langnau nun sogar sechs. «So kann es nicht weitergehen», findet Kölliker.

Zweikämpfe sind das Problem

Man habe in den letzten Wochen auch schon einige Massnahmen getroffen und einige Änderungen ausprobiert. Bis jetzt aber ohne den gewünschten Erfolg: «Am Schluss kann man am System noch so viel ändern, es liegt trotzdem an den Zweikämpfen. Wenn man die Zweikämpfe nicht gewinnt ist das Siegen verdammt schwierig», wird Köbi Kölliker deutlich.

Zudem müsse man nun auch schon darauf achten, dass man nicht in eine Negativspirale gerate und alle an ihren Fähigkeiten zweifeln. Dann könnte es noch viel schwieriger werden.

Der Sportchef bleibt trotz der aktuell unbefriedigenden Situation optimistisch. «Wir wissen alle, dass die entscheidenden Spiele im Eishockey am Ende der Saison kommen, bis dann kann sich noch vieles ändern.»