Ein junger Mann gesteht Messerattacke auf Schulareal in Grenchen

Ein 22-jähriger Schweizer hat gestanden, vor zwei Wochen auf einem Schulareal in Grenchen ein 6-jähriges Kind niedergestochen und schwer verletzt zu haben. Das Opfer befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr.

Polizeiauto mit Beamten der Kapo Solothurn. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der Vorfall ereignete sich am 6. Dezember auf dem Schulareal Bachtelen in Grenchen. Keystone

Gegen den Mann läuft eine Strafuntersuchung wegen vorsätzlicher Tötung. Die Ermittlungen seien nach wie vor im Gange, sagte Cony Zubler, Mediensprecherin der Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn, am Donnerstag auf Anfrage. Sie bestätigte einen Bericht der «Solothurner Zeitung».

Das Haftgericht ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft für den kurz nach der Tat festgenommenen Mann eine Untersuchungshaft von drei Monaten an. Auch wurde ein psychiatrisches Gutachten in Auftrag gegeben. Das Gutachten solle insbesondere Aufschluss darüber geben, ob die Tat mit einer allfälligen psychischen Erkrankung des Beschuldigten in Zusammenhang stehe, hielt Zubler fest.

Das Kind ist ausser Lebensgefahr

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Gegenstand des Gutachtens sei zudem die Frage, ob der Mann zum Tatzeitpunkt schuldfähig gewesen sei. Erfahrungsgemäss dauere es mehrere Monate, bis ein psychiatrisches Gutachten vorliege.

Der Mann hatte am 6. Dezember auf dem Areal des Sonderpädagogischen Zentrums Bachtelen in Grenchen ein 6-jähriges Kind niedergestochen. Das Kind erlitt schwere Verletzungen. Ein Rettungshelikopter der Rega flog das Kind in ein Spital. Das Kind befindet sich gemäss Staatsanwaltschaft nicht mehr ins Lebensgefahr.