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Aargau Solothurn Eine «romantische Reise» mit dem Argovia Philharmonic

Das ehemalige Aargauer Symphonieorchester sorgt aktuell mit einer speziellen CD international für Furore: Darauf sind unbekannte Werke von modernen Aargauer Komponisten zu hören. Live setzt das Orchester allerdings auf «bewährte Kost»: Beethoven, Strauss, Mendelssohn.

Das Orchester auf der riesigen Tonhalle-Bühne
Legende: Das Profi-Orchester Argovia Philharmonic (im Bild an einem Konzert in der Zürcher Tonhalle) spielt romantische Werke. Carlos Crespo, Zürich

Fünf Konzerte im ganzen Kanton verteilt spielt das Argovia Philharmonic ab Donnerstag. Dabei setze man bewusst auf die drei romantischen Werke von Ludwig van Beethoven, Richard Strauss und Felix Mendelssohn, erklärt Chefdirigent Douglas Bostock. «Wir spielen diese drei Komponisten aber nicht nur, weil wir viel Publikum in den Saal locken wollen. Sondern weil diese drei Werke zur Grundlage der klassischen Musik gehören.»

Eine gute Mischung zwischen «grossen Werken und Nischenkompositionen» sei ihm wichtig, erklärt Bostock im Gespräch mit Radio SRF weiter. Nun sind also wieder die grossen Werke an der Reihe: Das Konzert steht unter dem Titel «romantische Reisen».

Atmosphären, Gedanken und Gefühle auf Reisen

Dichter, Maler und Komponisten im ausgehenden 18. Jahrhundert und im 19. Jahrhundert seien viel gereist. Von ihren Reisen brachten sie Eindrücke mit, die sie in individuellen Werken verarbeiteten. «Die Beschreibung von Atmosphären, von Gedanken und Gefühlen, das ist eigentlich das Kernelement der romantischen Musik», umschreibt Douglas Bostock sein Programm.

Auf dem Programm stehen konkret die Ouvertüre zu Goethes Trauerspiel «Egmont» von Ludwig van Beethoven. Den Abschluss des Programms bilden die vier Sätze der Symphonie Nr. 3 in a-Moll von Felix Mendelssohn: Sie handelt von Schottland. Dazwischen wird das eher selten aufgeführte Hornkonzert Nr. 2 von Richard Strauss gespielt.

Spektakuläres Hornkonzert

Auf dieses Werk freut sich Douglas Bostock besonders: Das Horn sei mit seinem singenden Klang ein typisch romantisches Instrument. Und: «Das Werk wird so selten gespielt, weil es viel schwerer ist als sein erstes Hornkonzert.» Das Solo-Horn stehe praktisch über die gesamte Länge von gut 20 Minuten im Dauereinsatz.

Dieser Herausforderung stellt sich der deutsche Hornist Christian Lampert. «Einer der besten Hornisten in Europa», wie Douglas Bostock betont. Aktuell laufen die Proben für das 3. Konzert der Saison - die Argovia Philharmonic dürfte bald bereit sein für diese romantische, musikalische Reise.

Die Konzertdaten

16.1.2014: Rheinfelden, Bahnhofsaal
17.1.2014: Baden, Trafo
28.1.2014: Muri, Festsaal Kloster
19.1.2014: Aarau, KuK
21.1.2013: Aarau, KuK
Weitere Informationen zu den Konzerten erhalten Sie auf der Website von Argovia Philharmonic.

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