Eisige Temperaturen machen dem Bahnverkehr zu schaffen

Die SBB musste am Montagmorgen viele Verspätungen auf verschiedenen Bahnstrecken der Region vermelden. Teilweise fielen Züge sogar komplett aus. Auch der BLS machte der Wintereinbruch zu schaffen. Es fehlten die richtigen Maschinen um den Schnee wegzuräumen.

Zwischen minus 9 und minus 13 Grad zeigte das Thermometer am Montagmorgen im Mittelland an. Es war damit gemäss SRF-Meto der kälteste Morgen des Jahres. Keine angenehmen Bedingungen also um länger als nötig auf einen Bus oder einen Zug zu warten.

Pendler steht auf verschneitem Perron am Bahnhof Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: In der Kälte des Montagmorgens auf den Zug warten – ein Pendlerschicksal. Keystone (Symbolbild)

Genau das war jedoch am Montag für viele Pendler der Fall. Die SBB hatte mit der Kälte zu kämpfen. Die Folge waren grosse Verspätungen. Zwischen Zofingen und Lenzburg sowie zwischen Turgi und Würenlingen fuhren die Züge zum Teil gar nicht mehr. Die Gründe waren eine Störung an einer Barriere und ein beschädigtes Gleis.

Störungen schon übers Wochenende

Die Bahnstrecke zwischen Solothurn und Moutier war bereits seit dem Sonntagnachmittag geschlossen. Grund war hier der viele Schnee und der starke Wind am Jurasüdfuss. Wegen des Windes seien die geräumten Schienen immer wieder neu vom Schnee bedeckt worden, heisst es beim verantwortlichen Bahnunternehmen BLS.

Zudem waren die nötigen Spezialfahrzeuge nicht vor Ort. Man musste diese zuerst dorthin holen, erklärt der Mediensprecher der BLS, Markus Hügli. Inzwischen fahren die Züge zwischen Solothurn und Moutier wieder normal. Und auch alle anderen Bahnlinien sind wieder offen.