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Elektronischer Schalter Solothurn teilt sich Online-System mit anderen Kantonen

  • Der Solothurner Regierungsrat hat beschlossen, dass der Kanton dem Verein iGovportal.ch beitritt.
  • Mit dem iGov-Portal von sollen Solothurnerinnen und Solothurner und Unternehmen dereinst sämtliche Leistungen vom Kanton online abwickeln können.
  • Andere Mitglieder des Vereins sind die Kantone Jura, Freiburg und demnächst auch St. Gallen.
  • Im Legislaturplan der Solothurner Regierung wird der Ausbau von E-Government als strategisches Handlungsziel genannt.
Laptop-Tastatur
Legende: IMAGO

Wer heute im Kanton Solothurn umzieht oder einen Auszug aus dem Betreibungsregister braucht, der muss sich zumindest einmal an einen Schalter begeben. Das soll sich in absehbarer Zukunft ändern. Deshalb tritt der Kanton Solothurn dem Verein iGovportal.ch bei. Nachdem der Kanton verschiedene Systeme geprüft hatte, stellte sich das «iGovPortal» als die beste Variante heraus, heisst es im Regierungsratsbeschluss.

Das «iGovPortal» gehört einem Verein, dem nur Kantone beitreten können. Durch den Vereinsbeitritt erwirbt sich der Kanton das Nutzungsrecht
für das System. Der Beitritt ist ausschliesslich Kantonen vorbehalten. Der Verein sorgt für den Unterhalt und die Weiterentwicklung des Kerns der Anwendung. Der Eintrittspreis liegt bei rund 130'000 Franken, die jährliche Gebühr beträgt 20'000 Franken.

Mann vor PC
Legende: SRF

Aus Sicht von Beat Wyler, beim Kanton verantwortlich für e-Government, bringt die Zusammenarbeit mit anderen Kantonen in diesem Bereich grosse Vorteile für Solothurn. «Wenn wir gemeinsam mit anderen Kantonen dasselbe System verwenden, dann können natürlich weiter Investitionen wie Ausbauten oder Angleichungen an technologische Entwicklungen geteilt werden. Die Investitionen verteilen sich auf alle Vereinsmitglieder und nicht auf einen einzelnen.»

Im nächsten Jahr soll das «iGovPortal» beim Kanton Solothurn implementiert werden, ab 2020 soll es auch für die Bevölkerung zugänglich sein.

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