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«Contact Tracing ist ein wirksames Mittel»
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 10.06.2020.
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Erste Bilanz «Contact Tracing ist ein wirksames Mittel»

Contact Tracing seit einem Monat im Aargau: Seit dem 11. Mai hat der Kanton Aargau ein Contact Tracing-Zentrum. Dieses betreut seit dem Ende des Lockdowns Covid 19-Erkrankte und ihre Kontaktpersonen. Vor allem informieren die Mitarbeitenden über die Isolation oder Quarantäne. Kantonsärztin Yvonne Hummel ist zufrieden: Das Zentrum sei gut angelaufen, sagt sie gegenüber SRF.

Verstärktes Tracing im Kanton Solothurn: Nie aufgehört mit dem Contact Tracing hat der Kanton Solothurn. Doch seit dem Lockdown seien die Kontakte intensiviert worden, erklärt Kantonsarzt Lukas Fenner. Auch im Kanton Solothurn laufe das Contact Tracing gut. In den nächsten Tagen komme nun noch eine neue Software zum Einsatz, dann sei man auch technisch gerüstet.

Eine Frau spricht
Legende: Die Aargauer Kantonsärztin Yvonne Hummel ist zufrieden mit dem Contact Tracing. Keystone

Contact Tracing als wirksames Mittel: Am wichtigsten für die Bekämpfung des Corona-Virus seien nach wie vor Abstands- und Hygieneregeln, betonen die Fachleute. Bei einer Ansteckung sei das Contact Tracing jedoch ein wirksames Mittel, hat Yvonne Hummel beobachtet. «Von 142 Kontaktpersonen sind 13 erkrankt. Und diese Personen konnten das Virus nicht weitergeben» – weil sie wegen des Tracings isoliert waren.

Tracing allein reicht nicht: Für Lukas Fenner, den Solothurner Kantonsarzt, ist das Contact Tracing nur ein Element. Für ihn sind auch ausreichende Test-Aktivitäten zwingend: «Es müssen alle, die entsprechende Symptome haben, einen Test machen. Nur dann funktioniert die Strategie.» Ob das reiche, um das Coronavirus einzudämmen, das lasse sich noch nicht sagen. Im Moment sehe es aber gut aus, so Fenner.

Zahlen zum Contact Tracing (Stand 9.6.2020)

Kanton Aargau:

  • Mitarbeitende im Zentrum: 12, Ausbau auf 26 geplant
  • Personen in Isolation: 15
  • Personen in Quarantäne: 24

Kanton Solothurn:

  • Mitarbeitende: 8 Personen, dazu 15 in Reserve
  • Personen in Isolation: 5
  • Personen in Quarantäne: 6

Regionaljournal Aargau Solothurn, 6:31 Uhr;

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst von Allmen  (MEVA)
    Von 134 Personen erkrankten rund 10%. Die Frage ist nun, wieviele wurden bei den unerlaubten Demonstrationen angesteckt? 100 oder 200 oder sogar mehr?
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  • Kommentar von Henriette Rub  (Sylou)
    Staatsherrschaft pur
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  • Kommentar von Marc Schlatter  (Marc Rafael)
    Die Rückverfolgung ist so wirksam (mal sehen, wie es auf Dauer funktioniert), weil dieses Virus lange nicht so ansteckend ist, wie alle Welt die längste Zeit befürchtet hat. So kam auch die Meldung zum Superspreading (SRF von gestern: ,Superspreader als Chance') daher, als hätte man das Phänomen gerade erst entdeckt. Die grosse Neuigkeit, dass sich das Virus flächig wesentlich langsamer verbreitet, als angenommen, dürfen wir dem niedrigen k-Wert (halb so hoch wie bei der Grippe!) entnehmen...
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    1. Antwort von Timothée Mollet  (timoll)
      Der k-Wert sagt nichts darüber aus, wie schnell sich ein Virus ausbreitet. Er spiegelt wieder, wie sich das Virus verbreitet. Die gute Nachricht ist, dass ein die Ausbreitung von einem Virus mit einem niedrigeren k-Wert leichter zu bekämpfen ist, als einer mit einem hohen. Zudem ist Contact tracing bei einem Virus mit einer hohen Inkubationszeit wirksamer als bei einer kurzen.
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    2. Antwort von Marc Schlatter  (Marc Rafael)
      @Mollet, stimmt, eigentlich ja nicht mal das! Dann ist das Contact Tracing wohl so effektiv, dass es schon wirkt, bevor man damit angefangen hat!
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    3. Antwort von Stefan Huwiler  (huwist)
      Man nehme die Zahl die einem ins Argument passt, ignoriert die 7.3 Mio Infektionen und 412'000 Todesopfer weltweit, und bastelt sich daraus eine Bestätigung der eigenen Meinung.
      Kann man machen, sollte man aber nicht.
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    4. Antwort von Marc Schlatter  (Marc Rafael)
      Also nochmals: Die WHO befürchtet 125'000 Tote in Brasilien. Das wären umgerechnet 5'060 in der Schweiz. Wenn alle Stricke reissen. Nicht mit unserem Gesundheitssystem. Nicht mit unseren Möglichkeiten die Risikogruppe zu schützen und sich schützen zu lassen. Dazu tendieren, seine Sicht zu bestätigen, ist menschlich, aber wenn renommierte Experten wie Streeck oder Püschel hierzulande systematisch ignoriert werden, fragt sich, wer sich etwas zusammenzimmert, das zu seiner Stimmung oder Lage passt.
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