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Legende: Audio Der Kaiman befindet sich zwischen Beinwil und Mosen abspielen. Laufzeit 02:19 Minuten.
Aus Info 3 vom 16.07.2019.
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Exotisches Tier Fischer sichtet Kaiman im Hallwilersee

  • Im Hallwilersee schwimmt offenbar ein Kaiman. Dies teilt die Aargauer Kantonspolizei mit.
  • Das Tier sei etwa 1.5 Meter lang und jage primär Fische und Kleintiere.
  • Für Badende oder Spaziergänger bestehe keine Gefahr.
  • Woher das Tier stammt, sei bisher nicht bekannt.

Ein erfahrener Fischer hat am Sonntagabend um 21:30 Uhr ein unbekanntes Reptil im Hallwilersee gesichtet. Das Tier habe nach einer schwimmende Jung-Ente geschnappt und sei danach mit seiner Beute verschwunden. Dies teilt die Aargauer Kantonspolizei mit.

Der Fischer hat das Tier am Ufer des Hallwilersee zwischen Beinwil am See (AG) und Mosen (LU) gesehen. Fachleute hätten nach der Beschreibung darauf geschlossen, dass es sich um einen Kaiman handeln könnte. Kaimane sind eine Unterfamilie der Alligatoren.

Kaiman im Wasser
Legende: Ein Kaiman im Vivarium von La Chaux-de-Fonds. Keystone / Symbolbild

Das exotische Tier stamme höchstwahrscheinlich aus illegaler Tierhaltung und sei ausgesetzt worden, so Bernhard Graser, Sprecher der Kantonspolizei Aargau. Kaimane unterstehen dem Artenschutzübereinkommen und es braucht eine Bewilligung für die Haltung solcher Tiere.

Die Polizei habe den fraglichen Seeabschnitt abgesucht. Vom Tier fehle aber jede Spur. Die Polizei ist deshalb froh um Hinweise. Man solle sich dem Tier aber nicht auf eigene Faust nähern oder versuche es einzufangen, mahnt die Aargauer Kantonspolizei.

Gemäss einem von der Polizei befragten Experten gehe von einem Tier dieser Art und Grösse keine akute Bedrohung für Menschen aus. Kaimane seien grundsätzlich scheu und erst aggressiv, wenn sie sich bedroht fühlten.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Sollte diese Geschichte vom Hallwilersee keine "Sommerloch-Fantasie" sein, so darf doch die Frage gestellt werden, wer ein solches Tier eingeführt und danach nicht beaufsichtigt hat, dass es "das Weite (einen See) suchte! So oder so bereitet diese Story sicher vielen Seebadenden grossen Respekt!
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  • Kommentar von martin blättler  (bruggegumper)
    Was noch fehlt,sind die Briefmarken mit der LSD-Gummierung,
    auch dass Elvis noch lebt werden wir noch erfahren und Kennedy
    wurde vom FBI ermordet.Was ein heisser Sommer doch alles für
    Erkenntnisse bringt,wenn es nichts zu schreiben gibt.
    Sommerloch heisst das Phänomen.
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  • Kommentar von Pia Müller  (PiMu)
    Lasst doch einfach diesen wunderbaren Kaiman in Ruhe. Er greift ja keine Menschen an.
    Einzig für den Winter habe ich Sorgen um ihn. Dann sollte er im Zürcher Zoo sein !!
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    1. Antwort von Jean-Philippe Ducrey  (Jean-Philippe Ducrey)
      Einmal abgesehen, dass es wohl gar keinen Kaiman im Hallwilersee gibt, ist es so, dass ein Kaiman den Winter am/im Hallwilersee gut überleben würde. Wir haben nach Steinböcken (geklaut und importiert), Wölfe (aus Zuchten aufgezogen und ausgesetzt), wir haben Bären und warum auch nicht eine Kaimanpopulation?
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