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Aargau Solothurn FC Zürich will Aarau-Spieler Sandro Wieser verklagen

Den üblen Tritt von Sandro Wieser gegen das Knie des FCZ-Taktgebers Gilles Yapi will sich Zürichs Klubchef nicht gefallen lassen. Ancillo Canepa kündigte eine Strafklage gegen den Aarauer an.

Sandro Wieser
Legende: FC-Aarau Spieler Sandro Wieser muss mit juristischen Schritten seitens des FCZ rechnen. Keystone

In der 18. Minute leistete sich der 21-jährige Liechtensteiner ein Foul, das mit Sicherheit ein unüblich langes Nachspiel haben wird. Dem Opfer Yapi fällt mit Sicherheit für mehrere Monate aus, im ungünstigsten Fall droht im das vorzeitige Karriereende. Sandro Wieser hat als Verursacher der hässlichen Szene nicht nur mit einer Sperre zu rechnen, ihm steht nun auch ein juristisches Verfahren bevor.

Canepa ärgerte sich massiv über das Foul des früheren FCB-Talents Wieser und will rechtliche Schritte einleiten: «Ich werde Strafklage einreichen. Solche Rambos müssen endlich zur Verantwortung gezogen werden. Das ist die einzige Sprache, die sie verstehen», erklärte der FCZ-Besitzer gegenüber der Sportinformation.

Zürichs Präsident vergleicht Wiesers Entgleisung mit der Aktion eines Bellinzona-Akteurs, der im Februar 2013 Burim Kukeli schwer verletzte. «Vor eineinhalb Jahren hat ein Brutalospieler Kukeli das Bein gebrochen. Wenn das das Rezept sein soll, gegen den FCZ zu spielen, dann werde ich persönlich dagegen vorgehen.»

Kukeli verpasste mehr als eine Saison. Nun befürchtet der FCZ, dass ihm erneut ein Schlüsselspieler wegen eines brutalen Fouls lange nicht mehr zur Verfügung stehen könnte – wohl auch deshalb zieht Canepa ungewöhnlich harte Konsequenzen in Betracht.

Legende: Video Fussball: Super League, Aarau - Zürich, Wiesers Foul an Yapi abspielen. Laufzeit 00:31 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 09.11.2014.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Gloor, Winterthur
    Aber auch der SFV muss über die Bücher. Die unsäglichen Ellbogenschläge gegen den Kopf und die Grätschen auf die Beine gehören für mich ab sofort mit Gelb und im Wiederholungsfall mit Rot bestraft. Der Schutz der Gesundheit des Gegenspielers muss einfach absolute Priorität vor Zweikampfhärte und Balleroberung haben. Denn das hat leider nichts mehr mit Fussball zu tun.
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  • Kommentar von Rolf Gloor, Winterthur
    Wenn nötig auch auf dem Rechtsweg. Denn der Fussballplatz darf nicht länger als rechtsfreier Raum gelten. Auch muss ein Gegenspieler nicht mit so einer Attacke eines normal intelligenten Fussballers rechnen. Neben dem Fussballplatz wäre das ganz klar eine schwere Körperverletzung und würde rechtlich entsprechend geahndet.
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  • Kommentar von Rolf Gloor, Winterthur
    Bin genau der Meinung von Herr Canepa. Als langjähriger Fussballer und Trainer auf Junioren und Nachwuchsstufe rege ich mich schon lange über solche Szenen auf den Fussballplätzen auf. Wenn diese dann auch noch im TV kommen, umso mehr und umso mehr sind sie eine ganz schlechte Werbung für den Fussball. Dieses überharte Einsteigen des Aarau-Spielers, welcher mit dieser Aktion ganz klar eine schwere Verletzung des Gegenspielers in Kauf nehmen musste, gehört sehr hart bestraft.
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