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Fernwärmenetz Limmattal Spreitenbach erhält Zürcher Fernwärme

Die Gemeinde Spreitenbach gibt grünes Licht für ein Fernwärmenetz. Sie erteilt der Limeco – der Betreiberin der KVA Dietikon – sowohl Konzession als auch Baubewilligung für die Erstellung eines solchen Netzes.

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Fernwärmenetz für Spreitenbach
02:09 min, aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 24.01.2018.
abspielen. Laufzeit 02:09 Minuten.

Als erste Aargauer Gemeinde profitiert Spreitenbach damit von der Abwärme aus der Kehrichtverbrennungsanlage Dietikon – und zwar gleich dreifach: Die Baukosten für das Netz übernimmt Limeco. Die Gemeinde erhält Konzessionsentschädigungen. Drittens profitieren die Bürger von einem praktischen neuen Energie-Angebot.

Man kann mit diesem Anschluss ein Rundum-Sorglos-Paket bekommen.
Autor: Valentin SchmidGemeindepräsident Spreitenbach

Die Abwärme aus der KVA sei nicht nur für die Umwelt und die Gemeinde eine gute Energiequelle, auch die Bürger bekämen eine komfortable Lösung für Heizung und Warmwasser. Es entfielen zum Beispiel die Kaminreinigung bei Feuerungs- oder die Nachfüllung des Tanks bei Ölheizungen.

Zürcher Fernwärmeprojek

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Zürcher Fernwärmeprojek
Legende: zvg: Limeco

Acht Zürcher Gemeinden sind Träger der Limeco. Die interkommunale Anstalt betreibt die Kehrichtverbrennungsanlage in Dietikon. Seit 2017 läuft der Bau eines Fernwärmenetzes für das Limmttal, welches seine Wärme aus der KVA Dietikon bezieht. Für das Projekt investiert Limeco rund 100 Mio. CHF. Im Vollausbau sollen bis zu 25'000 Tonnen CO2 eingespart werden können.

Zunächst wird in Spreitenbach das Gebiet Fondli erschlossen, also die grossen Einkaufscenter rund um Shoppi und Tivoli. Hier laufen laut Gemeindepräsident Schmid auch bereits die Verhandlungen über künftige Wärmelieferungen.

In einer nächsten Phase soll das Fernwärmenetz dann aber weiter ausgebaut werden bis in den älteren Dorfteil von Spreitenbach. Und mit dem Bau der Limmattalbahn dürften die Leitungen bald bis an die Gemeindegrenze von Killwangen reichen und könnten von dort aus auch noch weiter in den Aargau erweitert werden.

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