Feuerbrand verschont den Aargau

Im Gegensatz zu früheren Jahren ist die gefährliche Bakterienkrankheit Feuerbrand an den Obstbäumen im Kanton Aargau dieses Jahr bisher noch nicht ausgebrochen. Möglich machte dies der kühlste Mai in den letzten 20 Jahren.

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Bildlegende: Den Aargauer Obstbäumen erging es 2013 besser als in den vergangenen Jahren. Keystone

Entwarnung geben die die Fachleute des Aargauer Pflanzenschutzdienstes aber noch nicht. Vor allem bei spätblühenden Wirtspflanzen wie Cotoneaster und Feuerdorn muss mit einem Befall gerechnet werden.

Erste Blüteninfektionen wurden in den letzten Tagen auf Cotoneaster bereits entdeckt. Deshalb werden die für Feuerbrand verantwortlichen Personen im August in den Gemeinden weitere Kontrollen durchführen.

Statt Feuerbrand wüten jetzt die Pilze

Die nasskalte Witterung während der Blüte des Kern- und Steinobstes führte diesen Frühling aber zu einem überdurchschnittlich starken Befall durch verschiedene Pilzkrankheiten. Als Folge sterben einzelne Blütenbüschel oder ganze Astpartien ab.

Das Schadbild ähnelt sehr oft dem des Feuerbrandes. Nur eine Fachperson könne mit Hilfe eines Schnelltestes mit Sicherheit feststellen, um welche Krankheit es sich handelt, heisst es in einer Mitteilung.

Die Situation im Kanton Solothurn präsentiert sich grundsätzlich gleich.