Finanzierung des «Haus der Gegenwart» in Lenzburg gesichert

Die Finanzierung des «Haus der Gegenwart» der Stiftung Stapferhaus in Lenzburg ist praktisch gesichert. Die Aargauer Regierung sprach weitere zehn Millionen Franken für das Projekt. Nun soll es bald losgehen mit den Bauarbeiten. Die Eröffnung ist für 2018 vorgesehen.

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Bildlegende: So soll der Neubau «Haus der Gegenwart» in Lenzburg einmal aussehen. pool Architekten, Zürich

Für die Finanzierung des «Hauses der Gegenwart» fehlen derzeit nur noch rund 1,5 Millionen Franken, wie die Aargauer Regierung am Freitag bekanntgab. Dieses Geld soll gemäss dem Fundraisingkonzept der Stiftung Stapferhaus bis Mitte 2017 zusammengetragen sein. Die Gesamtkosten für den Neubau belaufen sich auf 24,4 Millionen Franken.

Die Aargauer Regierung hat die 2014 in Aussicht gestellten 10 Millionen Franken für den Bau des «Hauses der Gegenwart» nun freigegeben. Zusammen mit den bereits gesprochenen Mitteln für den Landkauf werden vom Kanton Aargau insgesamt 14 Millionen Franken aus dem Swisslos-Fonds für das Vorhaben bereitgestellt.

Neben dem Swisslos-Fonds sind die Stadt Lenzburg mit 2 Millionen Franken und mehrere Stiftungen mit insgesamt 1,3 Millionen Franken die grössten Geldgeber. Hinzu kommen 5,8 Millionen Franken, die durch den Verkauf des gesamten Areals gelöst werden können.

Haus der Gegenwart als Ersatz für Zeughaus

Das Projekt für das «Haus der Gegenwart» sieht einen Neubau in der Nähe des Bahnhofs Lenzburg vor. Die Ausstellungsflächen sollen sich über zwei Geschosse erstrecken. Hinter dem «Haus der Gegenwart» steckt das Stapferhaus, das sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten mit Ausstellungen zu Gegenwartsthemen einen guten Namen geschaffen hat.

Das «Haus der Gegenwart» soll das Zeughaus Lenzburg ersetzen, das dem Stapferhaus temporär als Ausstellungsraum zur Verfügung steht. Zudem sollen im «Haus der Gegenwart» die Büros der Mitarbeitenden der Stiftung eingerichtet werden. Deren Arbeitsplätze befinden sich derzeit auf Schloss Lenzburg.