Finanzierung für Grenchner Moschee soll gesichert sein

Es hat geklappt mit der Finanzierung der Moschee in Grenchen, das melden zumindest die Projektinitianten rund um die Albanisch-Islamische Glaubensgemeinschaft (AIG). Wenn die rund zwei Millionen Franken Kapital nun verfügbar sind, könnte es mit dem Bau bald losgehen, denn es eilt.

Visualisierung eines Moschee-Gebäudes mit Kuppel auf Dach und Parkplatz davor. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: So könnte die Ebu-Hanife-Moschee in Grenchen dereinst aussehen. Die Finanzierung soll nun unter Dach und Fach sein. Albanisch-Islamische Glaubensgemeinschaft Grenchen AIG

Damit die Grechner Behörden definitiv grünes Licht für den Bau geben, verlangen sie einen schriftlichen Nachweis, dass die Finanzierung gesichert ist. Dieser sei momentan noch nicht eingetroffen, heisst es bei der Bauverwaltung in Grenchen.

Auf Anfrage des SRF-Regionaljournals bekräftigt Isa Ismaili von der Albanisch-Islamischen Glaubensgemeinschaft AIG, dass man die rund zwei Millionen Franken nun bereit habe. Der schriftliche Nachweis wäre also nur noch eine Formsache.

Langes Ringen um Finanzierung

Die AIG musste schon zwei Mal die Baubewilligung erneuern, weil die Finanzierung noch nicht erfolgreich war, das Regionaljournal berichtete bereits darüber. Bereits 2010 wurde der AIG die erste Bewilligung erteilt. Da im April 2016 die Baubewilligung nun erneut verfallen würde, drängt die Zeit.

Bevor der Bau tatsächlich losgehen kann, muss die AIG das sogenannte Schnurgerüst von der Grenchner Bauverwaltung abnehmen lassen. In der Regel muss dazu zunächst ein Bauaushub gemacht werden. Das alles muss nun vor dem 15. April geschehen. Laut AIG nehme man die Arbeiten nun an die Hand und werde es rechtzeitig schaffen.