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Aargau Solothurn Fridau Egerkingen: Auch Bürger kämpfen vor Verwaltungsgericht

Der Streit um das geplante Asylzentrum in der ehemaligen Klinik Fridau in Egerkingen geht weiter. Nun wollen auch 74 Einwohnerinnen und Einwohner von Egerkingen vor Verwaltungsgericht kämpfen. Diesen Schritt hatte das zuständige kantonale Amt bereits vorher angekündigt.

Klinik Fridau
Legende: Die ehemalige Klinik Fridau in Egerkingen als Durchgangsheim? Das Verwaltungsgericht befasst sich mit der Frage. SRF

Der Kanton Solothurn will in Egerkingen ein Durchgangszentrum für etwa 160 Asylsuchende einrichten. Gegen die Baubewilligung sind über 100 Einsprachen eingegangen. Die Egerkinger Baukommission hatte diese Einwendungen alle gutgeheissen.

Gegen diesen Entscheid hatte das zuständige kantonale Amt im September 2013 Beschwerde beim Verwaltungsgericht eingelegt. Nun wollen sich aber auch die Einsprecher von Egerkingen wehren: Sie haben für den weiteren Rechtsstreit einen Anwalt beauftragt, wie die Anwaltskanzlei am Montagabend mitteilte. Dieser soll die Einsprachen der Bürger vor dem Gericht verteidigen.

Die 74 Einwohner von Egerkingen halten die Beschwerde des Kantons vor dem Gericht für unzulässig. Sie stellen zudem in Frage, ob ein Durchgangszentrum in der Fridau überhaupt zonenkonform sei.

Der Rechtsstreit wird schriftlich geführt, eine Verhandlung vor Gericht gibt es nicht.

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