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Legende: Audio Reportage von der Schüler-Demo in Aarau abspielen. Laufzeit 04:01 Minuten.
04:01 min, aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 18.01.2019.
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Für besseren Klimaschutz Schülerstreik erreicht Aargau und Solothurn

Die Kantonsschüler gehen für mehr Klimaschutz und gegen die Erderwärmung auf die Strasse. Die Stimmen vom Streik.

Der Schülerstreik: In Aarau, Baden und Solothurn haben am Freitag mehrere hundert Schülerinnen und Schüler gestreikt. Sie fordern, dass mehr für den Klimaschutz unternommen wird. Bei den Streikenden handelt es sich hauptsächlich um Kantonsschülerinnen und Kantonsschüler.

Das sagen die Schülerinnen und Schüler: «Wir wollen unseren Kindern nicht erklären müssen, dass die weissen Flecken auf alten Fotos Schnee sind, den sie aufgrund der Klimaerwärmung nie kennen lernen werden», sagt eine Schülerin. Deshalb setze sie sich nun für den Klimaschutz ein. Andere Schüler meinen: «Wir sind die Zukunft». Oder: «Wir hoffen, die Leute auf unser Anliegen aufmerksam zu machen und in ihrem Handeln zu ändern.»

Mann hängt Plakat auf: Let us save nature
Legende: Auch in der Stadt Solothurn wurde gestreikt. Die Kantonsschule erlaubte den Schülern zu streiken und zwei Stunden zu fehlen. SRF/Marco Jaggi

Das sagen die Rektoren: «Grundsätzlich ist es gut, wenn sich Schüler politisch engagieren», finden die Rektoren der Schulen. Einige haben den Schülern deshalb frei gegeben, bei anderen Schulen mussten die Schüler frei nehmen. «Es soll eine einmalige Sache bleiben», sagt Daniel Franz, Rektor der Kantonsschule Baden. «Es gibt bessere politische Ausdrucksformen als der Streik», fügt er an.

Das sagen Passantinnen und Passanten: «Es ist super, wenn das die Schüler machen», finden viele Passanten. «Es sollten sich nicht nur Kantonsschüler für den Klimaschutz einsetzen, sondern alle Schüler, von der Primarstufe bis zu den Universitäten», fordert eine Passantin. «Die Schüler interessieren sich doch gar nicht für den Inhalt, sondern wollen einfach die Schule schwänzen», kritisiert hingegen ein anderer Passant. Viele zeigen sich aber beeindruckt vom Handeln der Schülerinnen und Schüler.

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