Fussball: Verwirrung um Badener Testspiel

Am Mittwoch hätte in Baden ein Testspiel zwischen dem FC Baden und dem FC Aarau stattfinden sollen. Vielleicht findet es jetzt in Aarau statt. Der FC Baden jedenfalls will die nötigen Kosten für die Sicherheit nicht übernehmen.

Klar ist Folgendes: Geplant war das Testspiel zwischen dem FC Baden und dem FC Aarau am Mittwochabend in Baden, und dort wird es nicht stattfinden. FC Baden Präsident Thomi Bräm bestätigt dem Regionaljournal von Radio SRF: Das Spiel wurde in Baden abgesagt, weil der Club eine vierstellige Summe für die Sicherheit hätte ausgeben müssen – zuviel für ein Testspiel des 1. Liga-Clubs, der finanziell nicht auf Rosen gebettet ist.
Erst am Samstag ist der FC Baden in einem Testspiel gegen den FC Wohlen angetreten – ganz ohne Security, ohne Sicherheitskontrollen, und ohne Probleme. Das Testspiel gegen den FC Aarau hätte die Polizei allerdings als Risiko-Spiel eingestuft, nennt Thomi Bräm die Gründe für die Absage.

Polizei weist den Schwarzen Peter von sich

Vermiest also die Polizei den Badenern das Fussballfest? Nein, betont Bernhard Graser von der Kantonspolizei Aargau, und stellt klar: Die Polizei habe dem Club keinerlei Auflagen gemacht, sondern habe lediglich Sicherheitsbedenken geäussert. Der Club sei danach selber über die Bücher gegangen. Das sei etwas anderes, als wenn die Polizei ein Spiel offiziell zum Risiko-Spiel erkläre.
FC Baden-Präsident Thomi Bräm hält an seiner Version fest, und verspricht: Das Testspiel findet trotzdem statt, nämlich am Mittwoch in Aarau, im Brügglifeld auf dem Platz C. Übernimmt also jetzt der FC Aarau die Verantwortung und die Kosten für die Sicherheit? Leo Locher, der Sicherheitschef des FC Aarau, will sich dazu gegenüber Radio SRF nicht äussern.

FCA weiss nichts von einem Spiel in Aarau

Mehr noch: Der FC Aarau will nicht bestätigen, dass das Testspiel am Mittwoch tatsächlich in Aarau stattfindet. Man wisse nichts davon, heisst es am Montagnachmittag auf Anfrage auf der Geschäftsstelle. Fortsetzung wird wohl oder übel folgen, in die eine oder andere Richtung.