Gemeinden rund um Aarau prüfen Zusammenarbeit: Fusionen möglich?

Aarau, Biberstein, Densbüren, Erlinsbach AG, Küttigen, Muhen, Oberentfelden, Schönenwerd, Suhr und Unterentfelden beteiligen sich am Projekt «Zukunftsraum Aarau». Seit Mittwochabend läuft nun die Prüfungsphase, in welcher die verstärkte Kooperationen und Fusionen im Vordergrund stehen.

In der am Mittwoch anlaufenden Prüfungsphase stehen zwei Organisationsoptionen zur Diskussion. Die zehn Gemeinden thematisieren zusammen die Chancen und Gefahren einer verstärkten Zusammenarbeit oder einer Fusion. Zudem definieren sie die Voraussetzungen, welche für die beiden Optionen gegeben sein müssen.

Konkurrenz zu Baden? Fusion für Stadt Aarau nicht zwingend

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Bildlegende: Mehrere Gemeinden rund um Aarau prüfen Kooperationen und Fusionen. Nun geht das Projekt in die Prüfungsphase. Keystone

Auch ihre Auswirkungen auf die Regionalentwicklung, die Wettbewerbsfähigkeit, die demoktratischen Prozesse, das Identitätsgefühl und die Finanzen werden in dieser dritten Phase des Projekts von den Gemeinden geprüft. Während der ganzen Etappe haben alle Gemeinden das Recht jederzeit aus dem Projekt auszutreten.

Lanciert hat das Projekt die Stadt Aarau. Im ewigen Konkurrenzkampf mit Baden würde eine Fusion mit den umliegenden Gemeinden Aarau einen bedeutenden Pluspunkt verschaffen. Man gibt sich aber bedeckt. «Wir gehen offen in die nächste Projektphase», sagt Stadtpräsidentin Jolanda Urech. Man könne nichts erzwingen, wichtig sei, dass man Synergien schaffen könne, sagt sie gegenüber Radio SRF.

In der Prüfungsphase werden die Gemeinden vom Kompetenzzentrum für Public Management der Universität Bern unterstützt. Diese Phase dauert bis im Sommer 2015.

Danach wird man sich mit der konkreten Ausarbeitung der Entscheide auseinandersetzen. Bis dann sollte klar sein, welche Gemeinden auf Kooperationen setzen, und welche eine Fusion andenken.