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Legende: Audio Entsteht in Aarau ein neues Gerichtsquartier? abspielen. Laufzeit 02:10 Minuten.
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 15.08.2019.
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Gerichtsquartier in Aarau Eniwa-Gebäude als neuer Standort für Gerichte

  • In Aarau soll in der Oberen Vorstadt (beim Turbinenkreisel, Nähe Obergericht) ein neues Gerichtsquartier entstehen.
  • Das Bezirksgericht Aarau, das Spezialverwaltungsgericht, das Konkursamt und die Obergerichtsbibliothek sollen ins ehemalige Eniwa-Gebäude einziehen. Gleich Vis-a-vis des Obergerichts.
  • Vor allem das Bezirksgericht Aarau brauche dringend mehr Platz, heisst es in einer Mitteilung. Momentan ist dieses in drei Gebäuden untergebracht.
  • Der Regierungsrat hat einen Projektierungskredit von 1.6 Millionen Franken bewilligt.

Das Eniwa-Gebäude, der ehemalige IBA-Hauptsitz an der Oberen Vorstadt, soll gemietet werden. Die Mietkosten wären rund eine Million Franken pro Jahr, sagt Nicole Payllier, Sprecherin Gerichte Kanton Aargau, auf Anfrage. Die Idee: Ein Gerichtsquartier, mehrere Gerichte zentral an einem Ort, gleich in der Nähe des Aargauer Obergerichts.

Zuvor müsse man das Gebäude aber noch umbauen, um es den modernen Anforderungen anzupassen. Man rechne aktuell mit Kosten von 13 Millionen Franken. Voraussichtlich 2021 soll der Grosse Rat über diesen Kredit befinden. 2024 könnten die Gerichte umziehen. «Die Liegenschaft erfüllt die Raumbedürfnisse und sei gut erschlossen», heisst es in einer Mitteilung der Gerichte Kanton Aargau.

Richter müssen mit Akten von Haus zu Haus

Vor allem das Bezirksgericht Aarau benötigt mehr Platz. Das kleine Gerichtsgebäude an der Kasinostrasse reicht nicht mehr aus. Die Richterinnen und Richter arbeiten deshalb zum Teil im benachbarten Polizeiposten oder sogar noch eine Strasse weiter an der Laurenzenvorstadt. Sie laufen mit Aktenbergen von Haus zu Haus, auch bei Wind und Wetter.

Bezirksgericht
Legende: Eines der heutigen Gerichtsgebäude beim Kino Ideal: Das Bezirksgericht Aarau. SRF

Die Eniwa begrüsse den Umzug der Aargauer Gerichte in das Gebäude, sagte Geschäftsführer Hans-Kaspar Scherrer bereits im Winter 2017, als die Pläne des Kantons erstmals bekannt wurden. Unter anderem weil das Gebäude auch eine «juristische Tradition» habe. Ab 1926 war es Sitz des Obergerichts, jahrelang war auch das Handelsgericht im Haus.

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