Grenchen: Boris Banga muss zittern

Bei den Gemeinderatswahlen in Grenchen verliert die SP einen Sitz an die Grünliberalen. Die GLP trat zum ersten Mal zu den Wahlen an. Die Kontrahenten für das Stadtpräsidium, Boris Banga (SP) und François Scheidegger (FDP) haben praktisch gleich viele Stimmen erhalten.

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Bildlegende: Die Gemeinderatswahl in Grenchen liefert einen Vorgeschmack für die Stadtpräsidentenwahl im Juni. zvg

Die Gemeinderatswahlen in Grenchen haben keine grossen politischen Verschiebungen bewirkt. Die SP verliert ein Mandat und hat neu noch fünf Sitze. Ihren Sitz gewinnt die zum ersten Mal angetretene GLP. Die FDP kann ihre vier Sitze halten, die SVP bleibt ebenfalls unverändert bei 3 Sitzen. Die CVP hat weiterhin zwei Mandate.

Boris Banga und François Scheidegger praktisch gleich auf

Spannung verspricht in Grenchen allerdings die kommende Wahl ins Stadtpräsidium. Der amtierende und langjährige Stadtpräsident Boris Banga (SP) wird vom ehemaligen Stadtschreiber François Scheidegger (FDP) herausgefordert. Beide haben den Sprung in den Gemeinderat wieder geschafft, können also zu den Wahlen ums Stadtpräsidium antreten.

Interessant ist, dass beide Kontrahenten ähnlich viele Stimmen auf sich versammeln konnten. Boris Banga erreichte 1557 Stimmen, François Scheidegger sogar 1595 Stimmen. Scheidegger gewinnt also dieses erste direkte Duell gegen Banga knapp.

Damit zeichnet sich bereits jetzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen für die Wahl ums Stadtpräsidium ab. Der neue Grenchner Stadtpräsident wird am 9. Juni gewählt.