Grenchen sucht nach Kritik neue Mia-Trägerschaft

Die Kritik an der Mittellandmesse Mia wurde zu gross, nun schreitet die Stadt Grenchen ein und sucht eine neue Trägerschaft. Die bisherige Veranstalterin – eine Firma aus Frauenfeld – sei räumlich möglicherweise zu weit entfernt, schreibt die Stadt und schlägt auch ganz konkrete Änderungen vor.

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Bildlegende: Gratiseintritte wurden für die Mia erst 2016 nötig, als die Veranstalterin das Konzept zur Bezahlmesse änderte. SRF

Wieder mehr Publikum und vor allem wieder mehr Aussteller, das wünscht sich die Stadt Grenchen für die Mittellandmesse Mia. In den letzten drei Jahren, seit die neue Trägerschaft am Ruder ist, habe die Mia bei Besuchern und Ausstellern immer mehr an Rückhalt verloren, heisst es in einer Mitteilung der Stadt. Eine Sache stört die Stadt besonders.

Stadt zweifelt offen am Konzept der Veranstalterin

Nach 27 Messen mit Gratiseintritt entschied die Veranstalterin dieses Jahr erstmals Eintritt für die Mia zu verlangen. Zehn Franken kostete der Besuch der Messe 2016. Das löste – insbesondere bei den Ausstellern – grosse Kritik aus.

Nun schreibt die Stadt Grenchen: «Realistisch betrachtet, kann nicht erwartet werden, dass auf dieser Basis 2017 eine erfolgversprechende Messe organisiert werden könnte.» Die Stadt zweifelt also offen am Konzept der bisherigen Veranstalterin.