Grenchner Uhrencup definitiv am Ende?

Es war das Fussballturnier für die Region Grenchen: Der Uhrencup. Seit 1962 existierte er. Doch nun ist Schluss. Die Uhrencup und Event GmbH hat sich aufgelöst. Dass nun jemand anders den Uhrencup organisiert, ist nicht einfach so möglich.

Zwei Fussballspieler kämpfen um den Ball. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Spitzenkämpfe, wie GC gegen Red Star Belgrad im Jahr 2013, wird es in Grenchen vorerst nicht mehr geben. Keystone

Schalke 04, FC Liverpool, Galatasaray Istanbul oder auch Borussia Dortmund: Der Uhrencup konnte immer wieder mit grossen Namen auftrumpfen. Doch nun ist ausgespielt. Die Organisatoren des Turniers haben den Bettel ganz hingeschmissen, wie die Solothurner Zeitung am Dienstag berichtet.

In einer Mitteilung heisst es, dass die Uhrencup und Event GmbH ihre Tätigkeit definitiv einstellt. Bereits vor gut einem Jahr hatte die Firma angekündigt, dass man kein Fussballturnier mehr organisieren wolle. Man wollte jedoch den Namen Uhrencup einem Nachfolger zur Verfügung stellen. Das Interesse war jedoch offensichtlich gering. Man habe aber keine Exponenten gefunden, die den Uhrencup nachhaltig weiterführen könnten, teilt die GmbH mit.

Der Grund dafür sei der desolate Zustand des FC Grenchen. Es habe nie eine Annäherung stattgefunden, heisst es in er Mitteilung weiter. Gleichzeitig loben die ehemaligen Organisatoren des Uhrencups die Stadt Grenchen. Die Stadtvertreter hätten sich bemüht eine Lösung in Sachen Uhrencup zu finden. Diese wurde jedoch nicht gefunden.

Während es die Organisationsfirma nicht mehr gibt, bleibt der Name weiterhin geschützt. Sascha Rufer bleibt der Inhaber der Marke.