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Legende: Audio Feuerwehrkommandant: «Wir hatten riesiges Glück» abspielen. Laufzeit 05:11 Minuten.
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 04.09.2019.
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Grossbrand in Aarauer Altstadt Feuerwehrkommandant: «Wir hatten riesiges Glück»

  • In der Aarauer Altstadt geriet am Dienstagabend ein Haus in der Nähe des Rathauses in Brand. Die Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot im Einsatz.
  • Menschen sind laut der Aargauer Kantonspolizei keine zu Schaden gekommen.
  • Auch umliegende Häuser sind betroffen. Die Höhe des Schadens war auch am Mittwoch noch unklar.
  • Auch die Ursache des Brands wird noch ermittelt.
Legende: Video Brand in der Aarauer Altstadt abspielen. Laufzeit 00:44 Minuten.
Aus News-Clip vom 03.09.2019.

Das Feuer ist laut Aargauer Kantonspolizei im Dachstock des Hauses ausgebrochen. Weshalb, das sei noch unklar. Das Gebäude befindet sich seit längerer Zeit im Umbau und ist deshalb unbewohnt.

Die Bewohner der Nachbargebäude konnten sich selbst in Sicherheit bringen. Es musste niemand gerettet werden. Es blieb vorerst unklar, wie viele Wohnungen unbewohnbar und beschädigt wurden.

Die Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot von 150 Personen vor Ort. Dabei wurden die Aarauer Einsatzkräfte von Kolleginnen und Kollegen aus Küttigen, Erlinsbach und Zofingen unterstützt. Die Löscharbeiten dauerten über Stunden an. Ein weiteres Übergreifen auf andere Altstadt-Häuser konnte dadurch verhindert werden.

Brand in Aarauer Altstadt
Legende: Das Feuer griff auf weitere Häuser über. Die Feuerwehr konnte allerdings verhindern, dass noch mehr Gebäude in Mitleidenschaft gezogen wurden. SRF / Natascha Schwyn

«Wir hatten riesiges Glück»

Auch am Mittwochmittag waren noch einige Feuerwehrleute vor Ort. Bis in den Vormittag hinein habe man immer wieder Glutnester löschen müssen, erklärt der Aargauer Feuerwehrkommandant David Bürge. «Wir haben eine harte Nacht hinter uns. Ein Altstadtbrand ist immer ein Horrorszenario. Wir hatten riesiges Glück.»

Für die Feuerwehr gebe es bei einem solchen Einsatz viele Herausforderungen, so Bürge. Zum einen die engen Platzverhältnisse in den Gassen, die den Einsatz der grossen Fahrzeuge erschweren. Zum anderen aber auch die Gebäudestruktur – die direkt aneinander gebauten Häuser, zum Teil ohne Brandschutzmauern.

Ausgebranntes Haus in der Altstadt, Feuerwehrauto davor
Legende: Am Morgen danach wird die Zerstörung in der Rathausgasse in Aarau sichtbar. Die Feuerwehr ist immer noch vor Ort. SRF/Maurice Velati

«In kurzer Zeit kann es einen Flächenbrand geben.» Deshalb habe man viel Wasser eingesetzt, so der Aarauer Feuerwehrkommandant. «Das gibt einen Wasserschaden. Um den kommt man nicht herum.»

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