Grosse Unklarheit um das Holzkraftwerk in Kaiseraugst

Seit langem hatte die Axpo in Kaiseraugst den Bau eines Holzkraftwerkes geplant. Nun will sie das Projekt an die Industriellen Werke Basel (IWB) abgeben. Ob das aber tatsächlich klappt, ist noch unklar. Vor der Übernahme der Rechte wollen die IWB prüfen, ob das Projekt ihren Ansprüchen genügt.

Holzheizkraftwerk Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Blick auf ein Holzheizkraftwerk, das bereits existiert: Aubrugg nahe Wallisellen. Keystone

Die IWB sind zwar sehr interessiert an der Übernahme der Rechte des Holzkraftwerks, doch der Kauf des Projekts ist noch nicht sicher.

Man wolle das Projekt vor Baubeginn auf seine Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit überprüfen und abklären wie es um die Akzeptanz bei den Anwohnern steht, sagt IWB-Mediensprecher Eric Rummer gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF.

Baubewilligung nur bis Herbst 2014 gültig

Die Baubewilligung für das Holzheizkraftwerk wurde der Axpo bereits zugesprochen. Diese läuft allerdings im Herbst 2014 aus. Die IWB müssen sich mit ihren Abklärungen also beeilen. Denn hat bis dann niemand mit dem Bau begonnen, gibt es möglicherweise kein Holzkraftwerk in Kaiseraugst. Zumindest müsste das ganze Baubewilligungsverfahren neu durchgeführt werden.

Die Axpo möchte das Projekt abgeben, da die Erzeugung von Wärmeenergie nicht mehr zu ihren Kerngeschäften gehört, wie Thomas Honegger, Mediensprecher der Axpo, gegenüber Radio SRF sagt. Die Axpo wolle sich zukünftig auf die Stromproduktion konzentrieren.