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Aargau Solothurn Grosser Sachschaden an Barriere und Verkehrschaos in Suhr

Beschädigte Bahnschranke, Rotlicht für Züge und ein noch grösseres Verkehrschaos: Dies alles nur, weil die Autofahrer in Suhr mitten auf den Schienen anhalten mussten und nicht weiterfahren konnten. Nun gibt die Polizei Tipps.

Signal eines Bahnübergangs.
Legende: Vier Autos haben die Barriere beschädigt – innert zwei Wochen Keystone

Staus im Bereich eines Bahnüberganges in Suhr haben in den letzten zwei Wochen zu vier Zwischenfällen mit Autos geführt, die auf den Geleisen zwischen den Barrieren stecken geblieben waren. Verletzt wurde dabei niemand. Der Sachschaden ist mit 14'000 Franken aber gross.

Mitfahrer oder andere Automobilisten versuchen in solchen Fällen meistens, die Bahnschranken von Hand anzuheben, damit sich die auf den Geleisen stehenden Autofahrer mit ihren Fahrzeugen in Sicherheit bringen können. Dies hat aber zur Folge, dass das Bahnsignal automatisch auf Rot gestellt wird.

Bis das Signal wieder entsperrt sei, dauere es jeweils einige Zeit, sagte Polizeisprecher Bernhard Graser zu einer Mitteilung der Aargauer Kantonspolizei vom Donnerstag. Dies führe dazu, dass das tägliche Verkehrschaos in diesem Gebiet jeweils noch grösser werde.

Die Kantonspolizei Aargau rät deshalb, Bahnübergänge nur zu passieren, wenn auf der anderen Seite genügend Raum vorhanden ist.

Legende: Video Lösung für gefährliche Bahnübergänge abspielen. Laufzeit 02:11 Minuten.
Aus Tagesschau vom 08.06.2011.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Joe Ghili, Zürich
    ...die KaPo rät (lol)...Lösung = Videoüberwachung und die Idi... mit 3 Monaten Fahrverbot und entsprechender Busse verzeigen, danach noch WK über vorausschauendes Fahren... denn es sind dieselben die auch jeweils die Kreuzungen verstopfen... @Anton dass hat nichts mit der Schweiz und Menschenleben -, sondern mit der Dummheit der LenkerInnen zu tun...
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  • Kommentar von Anton Müllersmehl, Gränichen
    Das ist halt sehr typisch Schweiz, ein Staat das völlig im Verkehrsmittelalter stecken geblieben ist, während andere sich ringsherum bereits modernisiert haben und solch tödliches bereits schon längst Vergangenheit ist. Das hat auch damit zu tun, wie viel ein Menschenleben jeweils in einem Land bewertet wird.
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