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So soll das Attisholz in Zukunft aussehen
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 31.01.2020.
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Grossprojekt Attisholz Wohnungen und Büros für 900 Millionen Franken

Was ist das Attisholz? Das Attisholz in der Solothurner Gemeinde Riedholz ist eine der grössten Industriebrachen der Schweiz. Früher stand auf dem riesigen Industriekomplex, der sich über beide Seiten des Aareufers erstreckt, eine Zellulosefabrik. Auf dem südlichen Teil, der zur Gemeinde Luterbach gehört, ist heute eine Produktionsanlage der Pharmafirma Biogen und ein Uferschutzpark.

Was ist mit dem Attisholz Nord? Der nördliche, auf Riedholzer Boden liegende Teil, gehört der Firma Halter AG. Sie plant ein grosses Projekt mit vielen Wohnungen und Arbeitsplätzen. In den nächsten 20 bis 30 Jahren sollen etwa 1500 Wohnungen und etwa 1500 Arbeitsplätze entstehen. Das gesamte Bauprojekt kostet rund 900 Millionen Franken.

Was passiert mit den Fabrikgebäuden? Markante Gebäude, wie die grosse Halle, der hohe Kamin oder der Säureturm, bleiben bestehen. Andere Teile werden umgebaut, ausgebaut oder abgerissen um Platz für Neubauten zu schaffen. Es soll verdichtet und in die Höhe gebaut werden.

Für wen sind die Wohnungen? Zu Beginn rechnet die Firma Halter AG damit, dass vor allem Singles und kinderlose Paare in das neue Quartier ziehen. Mit der Zeit sollen auch Infrastrukturbauten wie Schulen, Kindergärten oder Verwaltungsgebäude möglich sein. Damit auch das Umfeld für Familien gegeben wäre.

Was hält die Standortgemeinde vom Projekt? Die Riedholzer Gemeindepräsidentin ad interim Sandra Morstein lobt das Projekt. Man sei in die Entwicklung miteinbezogen worden. Sie glaube nicht, dass es in der Bevölkerung Opposition gegen das Projekt gebe. Die Gemeindeversammlung habe sich in der Vergangenheit für das Projekt ausgesprochen. Es habe seither keine grossen Überraschungen gegeben, die die Stimmung hätten kippen können, glaubt die Gemeindepräsidentin.

Was sind die nächsten Schritte? In der ersten Etappe wird ein grosses Gebäude direkt an der Aare umgebaut und erweitert. «Es soll ein Restaurant, Büroräume und 180 Wohnungen geben», sagt Andreas Campi, Leiter Entwicklung bei der Halter AG. Im Moment läuft das Mitwirkungsverfahren für die Nutzungsplanung. Frühestens 2022 könne mit dem Bau der ersten Etappe und 2024 mit dem Einzug der ersten Bewohner gerechnet werden.

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