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Auch dem Regierungsrat sind Geröllgärten ein Dorn im Auge
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 11.11.2019.
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Grün statt grau Solothurner Regierung will Schottergärten vermeiden – aber wie?

Der Solothurner Regierungsrat will eigentlich keine Schottergärten. Aus ökologischen und ästhetischen Gründen.

Die Solothurner Regierung findet Schottergärten keine gute Sache. Leider seien solche vollkommen vegetationsfreien Schotterflächen auch im Kanton Solothurn in Mode gekommen, schreibt sie. Oft befände sich unter den Steinen eine Kunststofffolie, oder die Flächen würden mit Gift vegetationsfrei gehalten, so der Regierungsrat in seiner Antwort auf einen Auftrag aus dem Kantonsparlament. Zudem seien Schottergärten auch nicht schön anzusehen und heizten die Umgebung auf.

Schottergarten mit Betonwand.
Legende: SRF

Deshalb befürwortet der Solothurner Regierungsrat den Auftrag von SP-Kantonsrat Hardy Jäggi. Sein Anliegen sei berechtigt. Man unterstütze den Vorschlag und wolle entsprechende Informationskampagnen von Natur- und Gartenverbänden unterstützen.

Bereits heute hätten die Gemeinden die Möglichkeit, mit ihren Baureglementen und Ortsplanungen Vorgaben für mehr Grün rund um Wohnhäuser zu machen. In letzter Zeit hatten das Stadtparlament von Olten und der Gemeinderat von Grenchen entsprechenden Vorstössen zugestimmt - verboten sind Steingärten aber noch nirgendwo in der Region.

Recherswil will «mit gutem Beispiel vorangehen»

Hardy Jäggi selbst ist erfreut, dass sein Anliegen Unterstützung durch die Regierung erfährt und er hofft, dass das Kantonsparlament seinen Auftrag erheblich erklärt.

Jäggi ist Gemeindepräsident von Recherswil. In Gesprächen mit seinen Amtskollegen seien die «Geröllhalden in den Gärten» zwar noch kein grosses Thema gewesen, meint er. Das werde es aber sicher noch. Seine Gemeinde wolle da mit gutem Beispiel vorangehen. Das «Bandeli» um das Gemeindehaus solle nächsten Frühling von Steinen befreit und naturnah gestaltet werden.

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