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Aargau Solothurn Haarige Raupe zwingt Solothurner Kreisbauamt zu Massnahmnen

«VORSICHT! Gesundheitsgefahr durch Raupen mit Brennhaaren! », steht auf Warnschildern, welche das Kreisbauamt I bei der Autobahnüberführung zwischen Recherswil und Obergerlafingen aufgestellt hat. Mit Gasbrennern will man den Tieren nun zu Leibe rücken.

Die Warntafeln, welche das Kreisbauamt I in der Umgebung der Autobahnüberführung Recherswil-Obergerlafingen aufgestellt hat, lassen aufhorchen. «VORSICHT! Gesundheitsgefahr durch Raupen mit Brennhaaren! », steht darauf. Und weiter: «Hecke nicht betreten und die Raupen nicht berühren.» Recherchen des Regionaljournals zeigen nun, die Raupen sind zwar nicht giftig, aber lästig.

Unproblematischer Schmetterling

Liest man die Warntafeln des Kreisbauamtes, kommt Angst auf. «Was sind das für Raupen? Wie schädlich sind sie?», fragen Spaziergänger irritiert. Philipp Gut, Experte bei der landwirtschaftlichen Schule Wallierhof, jedoch relativiert: «Es ist die Raupe des Goldafters, eines einheimischen Falters. Wenn man direkt mit der Raupe in Kontakt kommt, kann es Hautausschläge geben und Reizungen der Atemwege und Augen. Gefährlich oder gar giftig ist diese Raupe aber nicht», erklärt Gut.

Video
Gefährliche Raupen
Aus Schweiz aktuell vom 09.06.2006.
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Markieren oder verbrennen?

Beim Kreisbauamt I setzt man auf die Massnahme mit «Null Risiko». Bereits am Montagnachmittag haben Mitarbeiter des Werkhofs die Raupen und deren Nester gezielt mit Gasbrennern niedergebrannt. Allerdings muss es nicht immer so rigoros sein wie hier. Philipp Gut, Experte am Wallierhof sagt: «Wir haben auch schon einfach nur befallene Bäume oder Hecken mit Bändern markiert und die Leute auf die Raupen hingewiesen, so lange diese aktiv waren.»

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1 Kommentar

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  • Kommentar von M.R. , Aarau
    Da stellt sich die Frage, wer mehr Gewaltpotenzial hat: Der Mensch mit Flammenwerfern in der Hand oder die Raupe mit ihren Haaren?