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Aargau Solothurn Hat der Fackelzug von Rechtsextremen in Solothurn Folgen?

Nachdem am Samstag rund 80 Rechtsextreme durch die Altstadt von Solothurn gezogen sind, ist die Polizei am Ermitteln. Sie versucht unter anderem, die Identität der Maskierten zu klären. Die Gruppe habe gegen Asylanten demonstriert und sei aggressiv gewesen, berichtet ein Augenzeuge.

Nazi-Glatzköpfe von hinten
Legende: Weshalb die Rechtsextremen durch die Solothurner Innenstadt marschierten ist unklar. (Symbolbild) Keystone

Er habe ein sehr mulmiges Gefühl gehabt, schreibt ein Solothurner in der Kommentarspalte von SRF. Der Augenzeuge war zufällig in Solothurn, als am Samstagabend rund 80 Rechtsextreme durch die Innenstadt zogen.

Die Gruppe sei sehr aggressiv gewesen, sagt der Augenzeuge, auf einem Banner sei «Asylanten raus» geschrieben gewesen, Abfallkübel hätten gebrannt.

Demo gegen Asylanten?

Von brennenden Abfallkübeln weiss die Solothurner Kantonspolizei auf Anfrage nichts. Es sei zu keinen Sachbeschädigungen gekommen, sagt die Polizei. Auch Konfrontationen mit Drittpersonen habe es keine gegeben, einzig zwei unbeteiligte Frauen seien durch Feuerwerk leicht verletzt worden.

Audio
Neonazis marschieren durch Solothurn (17.02.14)
00:44 min
abspielen. Laufzeit 00:44 Minuten.

Die Stadt- und die Kantonspolizei waren mit einem Aufgebot vor Ort. Wieviele Polizisten im Einsatz standen, will Mediensprecherin Melanie Schmid nicht bekannt geben.

Polizei versucht Identität zu klären

Die Polizei sei am Ermitteln, sagt Schmid. Unter anderem werde versucht, die Identität der Rechtsextremen zu klären. Ob sie strafrechtlich verfolgt werden, steht noch nicht fest.

Die Teilnehmer des Umzugs hatten ihre Gesichter hinter weissen Masken aus Kunststoff versteckt.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Daniel Landwehr , 8400 Winterthur
    Wenn die Polizei die Nazis angehalten hätte, wüssten sie deren Identität. Komisch, bei Linken können sie das. Nichts passiert? Zwei Frauen wurden verletzt. Es war eine unbewilligte Demo. Verstoss gegen das Rassismus Gesetz. Verstoss gegen das Vermummungsverbot. Schreckung der Bevölkerung. Das reicht der Solothurner Polizei offensichtlich nicht für einen Zugriff. Mehr als bedenklich.
  • Kommentar von Peter H. , St. Gallen
    Rechtsextremismus ist die unterschätzte Gefahr, so was muss man ernst nehmen. Wer da nur wegschaut, schaut auch bei Mobbing und bei Gewalt weg. Wer glaubt solche Leute sind nicht aggressiv, lauft mit Geschlossenen Augen durch die Welt. Sowas muss man ernst nehmen ( Feuerwerk leicht verletzt )
  • Kommentar von Thomas Zürcher , Solothurn
    Die Leute waren klar rechtsextrem, vermummt und schrien Juden und Ausländer raus! Ich wohne in der Altstadt 1. Stock und sah nur ein Polizist, es war wie 1936 (so stelle ich mir das vor...). Das geht klar NICHT ich schämte mich sehr, habe das Fenster aufgerissen und "HAUT AB" geschrien!