«Hinz und Kunz» in Windisch trifft den Nerv des Publikums

Sämtliche Vorstellungen des Theaterprojekts «Hinz und Kunz» in Windisch sind ausverkauft, ebenso zwei Zusatzvorstellungen. Und dies in einem Sommer, in dem viele Konkurrenten klagen. Das liege an dem aktuellen Thema, findet Produktionsleiter Christian Bolt.

Theaterszene aus Windisch Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Sie locken Publikum an: Fast 200 Mitwirkende sorgen natürlich für eine treue Fangemeinde bei «Hinz und Kunz». zvg

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Mehr dazu am Radio

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Heute im «Regionaljournal» um 17:30 Uhr auf Radio SRF 1.

«Hinz und Kunz» spielt auf dem Areal der Spinnerei von Heinrich Kunz in Unterwindisch. Erzählt wird die Geschichte des Quartiers. Verknüpft wird diese mit Geschichten von Bewohnerinnen und Bewohnern. Die Mischung kommt an: Sämtliche Vorstellungen und zwei Zusatzvorschellungen sind ausgebucht.

Aktuelles Thema «Quartierveränderung»

Das habe mit dem Thema zu tun, ist Produktionsleiter Christian Bolt überzeugt. «Diese Quartierveränderung könnte überall passieren, in Zürich, Basel oder bei uns.» Das Thema sei heute noch aktuell.

Daneben führt Bolt noch weitere Gründe für den Erfolg von «Hinz und Kunz» an. Mit 130 Plätzen gehöre man zu den kleineren Theateraufführungen. Und die vielen Mitwirkenden - fast 200 Personen sind am Theaterprojekt beteiligt - würden selber schon viele Besucher mitbringen. Dazu komme der Vorteil, dass die Hälfte des Stücks in den Hallen stattfinde, und nicht unter freiem Himmel.

Schlechte Bilanz in Wettingen

Der trübe Sommer ist eine Herausforderung für Freilichttheater. Die Konkurrenz im Mittelland ist gross und manch eine Produktion klagt über schlechte Besucherzahlen. Das Freilichttheater im Kloster Wettingen zum Beispiel rechnet mit einem Verlust.