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Das Ziel der neuen höchsten Aargauerin: «Ich will unseren Kanton in einem besseren Licht zeigen.»
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 07.01.2020.
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Höchste Aargauerin Edith Saner (CVP) mit Glanzresultat gewählt

Edith Saner (CVP) ist am Dienstag vom Aargauer Kantonsparlament zur neuen Grossratspräsidentin gewählt worden. Die 59-Jährige erhielt 132 Stimmen, dies bei einem absoluten Mehr von 68 Stimmen. Als neue höchste Aargauerin ersetzt sie die bisherige Grossratspräsidentin Renata Siegrist (GLP). Das Parlament bestimmte zudem Grossrat Pascal Furer (SVP) zum ersten Vizepräsidenten, zweite Vizepräsidentin ist SP-Grossrätin Elisabeth Burgener aus Gipf-Oberfrick.

Edith Saner (CVP)

Edith Saner (CVP)

Grossratspräsidentin des Kantons Aargau

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Edith Saner wohnt in Birmenstorf und gehört seit 2014 dem Grossen Rat an. Die CVP-Politikerin und diplomierte Betriebsausbildnerin war von 1998 bis 2018 Gemeinderätin in Birmenstorf. Während 16 Jahren war sie Frau Gemeindammann.

SRF News: Herzliche Gratulation zur guten Wahl. Sie haben nun bereits eine erste Sitzung hinter sich. Wie ist es als höchste Chefin des Parlaments?

Edith Saner: Es ist ein gutes Gefühl, ich habe aber Respekt vor diesem Jahr. Das habe ich auch vor dieser ersten Sitzung gemerkt. Ich will alles korrekt machen und will durch die Sitzungen führen, dass meine Kolleginnen und Kollegen wissen, um was es geht und wo wir gerade sind. Es ist ein Anliegen von mir, eine gute Struktur hineinzubringen.

Sie sind nun ein Jahr höchste Aargauerin. Gibt es etwas, auf das Sie sich besonders freuen?

Neben den Sitzungen freue ich mich darauf, an verschiedenen Anlässen und Ereignissen dabei zu sein und den Kanton Aargau zu vertreten. Dadurch werde ich den Kanton auch noch besser kennen lernen können, mit all seinen Menschen, Organisationen und seinen Regionen. Darauf bin ich gespannt.

Wie möchten Sie sich als Präsidentin einbringen? Was ist Ihnen persönlich wichtig?

Ich möchte den Leuten zeigen was unser Kanton hat und wie wichtig es ist, dem was wir haben, Sorge zu tragen. Es ist ein Anliegen von mir, im Austausch mit der Bevölkerung noch mehr ein Bewusstsein für Anliegen und Themen in diesem Kanton zu bekommen.

Wo sehen Sie die Herausforderungen für den Kanton Aargau?

Ich stelle manchmal fest, dass man den Kanton Aargau noch in ein besseres Licht stellen muss. Erst letzthin habe ich von einer Umfrage in der Zeitung gelesen, bei der die Stadt Aarau schlecht abgeschnitten hat. Der Kanton Aargau wird dabei aus meiner Sicht in einem falschen Licht dargestellt, als Durchfahrtskanton. Viele sehen nicht, was der Kanton Aargau für eine wichtige Bedeutung hat, auch im Rahmen Forschung, Entwicklung und Wirtschaft. Dies möchte ich in meiner Zeit als höchste Aargauerin auch herausstreichen.

Das Gespräch führte Barbara Mathys

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