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Soll nicht nur den Kindern Freude bereiten: Saurier Perimuk.
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 29.06.2020.
abspielen. Laufzeit 02:22 Minuten.
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Jurapark Aargau Neuer Erlebnisweg für Kinder – und Beizer

  • Im Jurapark Aargau wurde diese Woche der vierte Erlebnisweg für Familien eröffnet.
  • Das Angebot soll nicht nur die Kinder erfreuen, sondern auch die regionale Wirtschaft.
  • Bereits bestehende Wege wurden vor einigen Jahren sogar umgestaltet, um die Wertschöpfung für die Region noch zu erhöhen.

Perimuk heisst das grüne und etwas unförmige Maskottchen des Jurapark Aargau. Seit 2011 begleitet der Saurier die Kinder auf Erlebniswegen durch den Park. Am Montag ist der mittlerweile vierte Perimuk-Weg für Familien eröffnet worden.

Auf dem sechs Kilometer langen Rundgang ab Herznach können Kinder ihren Forscher-Drang ausleben. Ausgerüstet mit einem Forscher-Set lassen sich unterwegs zahlreiche Rätsel lösen und Experimente durchführen, bis hin zum Erforschen von Fossilien. Und wie seine Vorgänger soll auch der neuste Erlebnisweg nicht nur die Herzen der Kleinen, sondern gleichermassen jene der Beizer und Hofladen-Betreiber höher schlagen lassen.

Kind mit Blatt
Legende: Ein Kind studiert die Unterlagen zum vierten Perimuk-Weg in Herznach. ZVG / Jurapark Aargau

Wie viele Familien die bislang drei Perimuk-Wege besuchen, kann Lea Reusser vom Jurapark Aargau nicht genau sagen. Beim Weg ab Biberstein schätzt die Projektleiterin Naturnaher Tourismus die Besucherzahl auf 500 bis 1000 pro Jahr: «Wir sind grundsätzlich sehr zufrieden. Es kommen viele Familien, die einen unkomplizierten Tagesausflug suchen».

Gratis-Sirup als Köder

Reusser weiss aber auch: «Die Familien nehmen gerne ihr eigenes Picknick mit und bräteln unterwegs. Unsere Aufgabe ist es dann, dass durch die Perimuk-Wege auch noch eine Wertschöpfung in der Region entsteht». Mit anderen Worten: Vom Picknicken hat der Beizer im Jurapark nicht gelebt. Die Familien müssen dazu gebracht werden, etwas in der Region zu kaufen.

Die ersten beiden Erlebniswege wurden vor einigen Jahren extra umgestaltet, um sie «besser an die Wertschöpfungskette anzubinden». Beim Weg ab Biberstein erhalten die Kinder jetzt eine OL-Karte, die sie unterwegs abknipsen können, und die volle Karte berechtigt dann zu einem Gratis-Sirup in einem Restaurant oder in der Bio-Badi. Selbstverständlich lassen Eltern ihre Sprösslinge nicht allein den Gratis-Sirup schlürfen, sondern kehren mit ihnen zusammen ein und bestellen ein Kafi oder Zvieri – so wie sich das die Macher der Perimuk-Wege wünschen.

Besucher sollen immer wieder kommen

Wie viel Geld die Besucher der Perimuk-Wege im Jurapark ausgeben, kann Projektleiterin Lea Reusser nicht beziffern. Es dürften aber keine sehr hohen Beträge sein. Diese lassen sich mit Familien und Tagesausflüglern nicht erzielen. Zwar versucht der Jurapark die Anzahl Übernachtungen zu steigern, noch fehlt aber das entsprechende Angebot.

Jura-Landschaft mit Kirschbäumen
Legende: Der Jurapark Aargau erstreckt sich über 27 Gemeinden im Kanton Aargau und eine im Kanton Solothurn (Kienberg). ZVG / Jurapark Aargau, Renato Bagattini

Umso wichtiger ist den Parkbetreibern deshalb, die Familien und ihre Kinder zu einem erneuten Besuch anzuregen. «Es ist eines der Hauptziele, dass die Leute entdecken, was es in der Region sonst noch alles gibt. Am Perimuk-Weg in Herznach ist es beispielsweise das Bergwerk. Vielleicht ist es gerade nicht offen, wenn die Wanderung daran vorbeiführt. Dann kann man an einem anderen Tag wiederkommen und das Bergwerk eben später besuchen». Und bei diesem erneuten Besuch kann man dann natürlich wieder ein Kafi oder ein Zvieri nehmen oder kauft dann vielleicht auch ein Glas Konfitüre mit Kirschen aus dem Jurapark.

Regionaljournal Aargau Solothurn, 6:32 Uhr;

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