Kanton Aargau will sich von Ausflugsrestaurant trennen

Bisher gehört das Land mit einem Bauernhof und einem Restaurant dem Kanton. Nun will er die Liegenschaft «Juraweid» in Biberstein verkaufen. Es geht um Millionen.

Das Restaurant Juraweid oberhalb von Biberstein Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die «Juraweid» liegt idyllisch oberhalb von Biberstein. ZVG

Die «Juraweid» Biberstein ist so gross wie etwa 60 Fussballfelder: Das Gebiet, gehört dem Kanton Aargau. Zur Liegenschaft «Juraweid» gehören aber nicht nur 40 Hektaren Land, sondern auch eine Gastwirtschaft mit 50 Plätzen.

Nun will der Kanton Aargau die «Juraweid» verkaufen. «Es ist die strategische Absicht des Regierungsrats, dass man sich von Liegenschaften trennt, welche man nicht zur Erfüllung der Staatsaufgaben braucht», erklärt Matthias Müller vom Finanzdepartement gegenüber dem Regionaljournal Aargau Solothurn von Radio SRF.

Verkauf spült Millionen in Staatskasse

Natürlich geht es auch um Geld. Immerhin nimmt der Kanton maximal 3,6 Millionen Franken durch den Verkauf ein. Dieser Preis ist vorgegeben, da es sich um einen Landwirtschaftsbetrieb handelt.

Der Verkauf soll im kommenden Frühjahr stattfinden. Der Pachtvertrag mit dem Restaurant läuft dann aber erst im März 2016 aus. Damit müsste der neue Besitzer den jetzigen Pächter des Restaurants noch ein Jahr übernehmen.

Der Pächter des Landwirtschaftsbetriebes wird bald pensioniert. Der Pachtvertrag läuft im März 2015 aus. Ein idealer Zeitpunkt um das Anwesen dann zu verkaufen, hat die Regierung entschieden. Der Verkauf der «Juraweid» wird durch eine spezialisierte Treuhandfirma organisiert.