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Integration der Flüchtlinge Kanton Solothurn will Vorlehre für Flüchtlinge einführen

Die Idee: Der Kanton will neu Flüchtlinge in die Arbeitswelt integrieren, dank der Integrationsvorlehre. Diese Vorlehre wird vom Bund finanziell unterstützt (13'000 Franken pro Teilnehmer). Bis jetzt hat nur der Kanton Zürich ein solches Vorlehrenmodell.

Stand heute: Solothurn sei intensiv am Vorbereiten einer solchen Vorlehre, sagt Ruedi Zimmerli, Leiter der Abteilung Berufslehre beim kantonalen Amt für Berufsbildung, gegenüber SRF. Bereits nächstes Jahr sollen Flüchtlinge via Vorlehre den Einstieg ins Berufsleben schaffen.

Das Ziel: Nach der Integrationsvorlehre sollen die Flüchtlinge eine zweijährige Berufsbildung machen können. Bei guten Leistungen wäre ein Übergang ins reguläre dritte Lehrjahr und später auch ein Studium möglich. So könne das Fachwissen der Flüchtlinge für die Solothurner Wirtschaft genutzt werden, und diese wiederum würden rascher integriert.

Die Voraussetzung: Man diskutiere intensiv mit den Berufsverbänden und habe schon Zusicherungen aus dem Bereich der Logistiker, so Zimmerli. «Die Branchenverbände müssen gewillt sein, Flüchtlinge in einer Vorlehre auszubilden, nur dann klappt diese Art des Berufseinstiegs».

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Beatrice Mosimann (Beatrice)
    Bravo, ganz gute Sache, diese jungen Menschen müssen unbedingt Arbeiten und ausgebildet werden, und auf Ihre Herkunft sollen Sie stolz sein. Damit wäre sein gutes Saatkorn gelegt, wir lernen diese Menschen, ein menschenwürdiges Leben zu leben. Es kommt nicht nur mir seltsam und ungerecht vor, wenn junge starke Männer, mit dem Smartphone / Handy herumstehen, während ich nach 8.5 Stunden Arbeit, nach Hause eile. Irgendwie glücklich, gute Arbeit geleistet zu haben.
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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Es ist an der Zeit die Karten offen auf den Tisch zu legen. Die Flüchtlinge sind jetzt da in Europa, in der Schweiz und langfristig sogar in jedem Dorf, millionenfach und sie werden nicht mehr weggehen und vielfach ihre Grossfamilien nachziehen. Das ist die Situation im Jahr 2017 mit der sich alle auseinandersetzen müssen, ob man will oder nicht. Der finanzielle Aufwand wird gigantische Ausmasse annehmen. Alle sind gefordert, der Bund, die Gemeinden und die Städte.
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    1. Antwort von Beatrice Mosimann (Beatrice)
      @ Boris; Könnte es sein dass die Flüchtlinge gut gebildet Ihre Familie vor Ort helfen werden? Oder könnte es sein, dass die Flüchtenden stolz auf Ihre Herkunft sind und sehr gerne wieder in Ihre Heimat Zurückkeren möchte, falls die weissen nicht Ihr ganzes Land, für Monokulturen etc... unwiderruflich zerstört haben.
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