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Noch ist nicht klar, wie das KSA seinen Neubau finanzieren will.
Aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 26.09.2019.
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Kantonsspital Aarau Verzögerung bei der Finanzierung des Neubaus

  • Über 600 Millionen Franken kostet der neue Zentralbau des Kantonsspitals Aarau (KSA).
  • Eigentlich hätte die Finanzierung bis Ende September 2019 geklärt sein sollen.
  • Nun zeigt sich: Der Verwaltungsrat ist noch nicht so weit. Ein definitiver Entscheid ist erst auf Anfang 2020 zu erwarten.

Der geplante Neubau des Kantonsspitals Aarau hat enorme Dimensionen: 470 stationäre Betten, 130 tagesklinische Plätze, 18 Operationssäle, 41 Meter hoch. Und auch das Preisschild ist happig: über 600 Millionen Franken.

Und noch ist nicht klar, wie das KSA diesen Betrag aufbringen kann. Der im Frühling für das 3. Quartal 2019 angekündigte Entscheid des Verwaltungsrats verzögert sich. Auf Anfrage beim KSA schreibt die Medienstelle: «Die Optimierungsarbeiten des Projekts dauern nun etwas länger, weshalb wir mit einer Projektfreigabe Anfang 2020 rechnen».

KSA ist zu wenig rentabel

Das KSA muss den Neubau selber finanzieren. Optionen wären etwa ein Darlehen vom Kanton oder über Anleihen auf dem Kapitalmarkt. Nach wie vor gibt es auch Bedenken, ob sich das KSA den Neubau überhaupt leisten kann. Denn das Kantonsspital Aarau rentierte in den letzten Jahren zu wenig.

Ein Bericht des Beratungsunternehmens PWC kam im Frühling zum Schluss, dass sich das KSA den Neubau leisten kann – allerdings nur, wenn es finanziell besser arbeite.

Ob sich nun auch der Baustart verzögert, ist nicht klar. Ursprünglich war man beim Kantonsspital von einem Baustart im Frühling 2020 ausgegangen. 2024 sollte das neue Spital im Optimalfall in Betrieb gehen.

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