Kantonsspital Baden expandiert ins Limmattal

Das Kantonsspital Baden KSB eröffnet ein Ärztezentrum in Dietikon. Damit expandiert das Spital ins Limmattal. Hier eröffnet das KSB eine Frauenarztpraxis. Damit werde das «medizinische Angebot überregional gestärkt», teilt das KSB mit. Auch mit Abendsprechstunden will man Patientinnen genieren.

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Bildlegende: Das Kantonsspital Baden expandiert ins Limmattal: Man wolle die medizinischen Leistungen arbeitsplatznah anbieten. Kantonsspital Baden

Das neue Ärztezentrum im Limmatfeld ist eine Frauenarztpraxis. Frauenärzte des Kantonsspitals Baden werden ab dem 31. März in Dietikon ihre Dienstleistungen anbieten. Zu den gewohnten Dienstleistungen könnten auch radiologische Untersuchungen angeboten werden, so der Mediensprecher des Kantonsspitrals Baden, Marco Bellafiore gegenüber Radio SRF. Man sei im Limmatfeld mit einer kompletten Anlage für Ultraschall-Untersuchungen eingerichtet.

Zu wenig Frauenärzte im Limmattal

Frauenarztpraxis (Symbolbild Solothurn) Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Das KSB eröffnet Ende März eine Frauenarztpraxis im Limmattal. Die Praxis in Dietikon bietet auch Abendsprechstunden. Keystone

Eine Bedarfsanalyse im Limmattal habe ergeben, dass es hier zu wenig Frauenärzte gebe, so Mediensprecher Marco Bellafiore weiter. Man reagiere nun auf diesen Mangel. Mit einem zusätzlichen Angebot komme man einem Bedürfniss entgegen, nämlich die ärztliche Dienstleistung zu den Patienten zu bringen.

Das Kantonsspital Baden zielt mit ihrem neuen Angebot auf berufstätige Frauen. Diese würden vermehrt Abendsprechstunden benötigen, welche man hier auch anbiete. Da viele Aargauer im Raum Limmattal arbeiten, gehe man so näher zu den Patienten, ist das KSB überzeugt.

Hausarztmangel (noch) kein Thema

Wäre es nicht fast notwendiger eine Hausarztpraxis zu eröffnen? Auf diese Frage antwortet der Mediensprecher des Kantonsspital Baden, Marco Bellafiore: man habe die Entwicklung im Auge. Allerdings sehe man im Moment keinen Grund, externe Hausarztpraxen zu eröffnen. Ein Mangel sei im Limmattal nicht festzustellen. Die Frauenarztpraxis konkurrenziere momentan keine Hausärzte, so Bellafiore weiter.