Keine Ablagerung von künstlicher Radioaktivität um AKW Gösgen

Jedes Jahr führt die Nationale Alarmzentrale Strahlungsmessungen im Umfeld der Schweizer AKW durch. Dabei wird aus der Luft die Radioaktivität am Boden gemessen. In der Umgebung des AKW Gösgen konnte ausserhalb des Betriebsareals keine Ablagerung von künstlicher Radioaktivität festgestellt werden.

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Bildlegende: Die Messflüge des ENSI zeigen: In der Umgebung des AKW Gösgen gibt es keine unerwartet hohe Radioaktivität. Keystone

Kürzlich kreiste über den Städten Olten und Aarau einen Tag lang ein Helikopter mit speziellen Messinstrumenten. Diese dienen dazu aus der Luft die Strahlung am Boden zu messen. Am Montag hat das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI über die Ergebnisse informiert.

In der Nähe des Betriebsareals des Atomkraftwerks Gösgen zeigt die Karte der Ortsdosisleistung normale Werte. Die beobachteten Variationen im Messgebiet sind auf Einflüsse der Geologie und Topographie, der Wasserläufe sowie auf die Vegetation zurückzuführen. Gegenüber allen bereits in früheren Jahren gemessenen Werten in der Umgebung des AKW konnte keine Veränderung festgestellt werden.

Alle Schweizer AKW werden im Auftrag des ENSI alle zwei Jahre ausgemessen. Mit der Messung der Radioaktivität aus der Luft kann die Radioaktivität am Boden schnell und grossräumig gemessen werden.