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Aargau Solothurn Keine Basel-Fans im Brügglifeld Aarau: Umsetzung schwierig

Wenn Aarau am 19. Juli in der ersten Super-League-Runde den FC Basel empfängt, bleibt der Gästesektor geschlossen. Das hat die Swiss Football League entschieden, als Sanktion für die Ausschreitungen zwischen Basel- und Aarau-Fans im Brügglifeld am 15. Mai. Die Umsetzung ist nicht ganz einfach.

Legende: Video Fussball: Super League, Aarau-Basel, Ausschreitungen nach Schlusspfiff abspielen. Laufzeit 02:41 Minuten.
Aus sportlive vom 15.05.2014.

Der Gästesektor muss beim Spiel zwischen dem FC Aarau und dem FC Basel geschlossen bleiben, das hat das Rekursgericht bestätigt. Die Busse von 40'000 Franken wurde dem FC Aarau erlassen, ein Spiel ohne Gäste – und damit fehlende Einnahmen – aber nicht. Der FC Aarau fordert die Fans auf, sich an die Regeln zu halten. «Insbesondere bitten wir alle Fans des FC Basel nicht ins Stadion Brügglifeld zu fahren. Sämtliche Tageskassen bleiben geschlossen», schreibt der FC Aarau in einer Mitteilung.

Ausschreitungen
Legende: Keine Basel-Fans in Aarau: der FC Aarau versucht die Vorgaben der Liga für das erste Spiel der Saison umzusetzen. Keystone

Tickets für Sitzplätze gibt es nur bei der Geschäftsstelle des FC Aarau vor Ort. Der Online-Verkauf für Einzeltickets bleibt für alle Sektoren geschlossen. Pro Person können höchstens zwei Tickets gekauft werden. Mit diesen Massnahmen will man die Basler Fans vom Spielbesuch abhalten. Ob dies gelingt, ist nicht sicher.

Friedliche FCB-Fans sind willkommen

FCA-Geschäftsführer Robert Kamer sagt auf Anfrage von Radio SRF: «Eine hundertprozentige Erfolgsgarantie gibt es natürlich nicht». Deshalb sei des Sicherheitsdispositiv dennoch hoch, man wolle vorbereitet sein. Kamer geht aber davon aus, dass die Strategie des FC Aaraus mehrheitlich aufgeht.

«Wir haben verschiedene Signale aus dem Umfeld des FC Basels erhalten, dass die Fans auf eine Anreise nach Aarau tatsächlich verzichten», so Kamer weiter. Falls trotzdem Basler Fans ins Brügglifeld wollten, würde man den gesunden Menschenverstand walten lassen. «Eine Familie darf ins Stadion rein, bei anderen Fan-Gruppierungen sind wir vermutlich vorsichtiger». Wer beim Einlass abgewiesen werde, erhalte das Geld für das Billett zurück, so Kamer weiter.

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