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Legende: Audio Daniel Kaysel: «Man sieht einer Ausstellung schnell an, dass sie älter geworden ist» abspielen. Laufzeit 03:47 Minuten.
03:47 min, aus Regionaljournal Aargau Solothurn vom 18.01.2019.
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Kindermuseum Baden «Die Hörstationen erzählen Geschichten»

Handwerker und Audio-Spezialisten gingen in den letzten Wochen ein und aus im Schweizer Kindermuseum am Ländliweg in Baden. Sie bauten die Dauerausstellung um, Raum für Raum. Nun ist sie eröffnet.

Daniel Kaysel

Daniel Kaysel

Leiter Schweizer Kindermuseum Baden

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Daniel Kaysel leitet das Kindermuseum in Baden. Sein Bruder Marcel Kaysel ist Kurator. 1965 begannen ihre Eltern Sonja und Roger Kaysel mit dem Aufbau einer kindheitsgeschichtlichen Studiensammlung. 1985 eröffneten sie das Kindermuseum Baden im Haus zum Schwert. 2002 zügelte das Museum in die Villa Funk am Ländliweg. Unterdessen haben die Söhne das Museum übernommen.

SRF News: Weshalb haben Sie die Dauerausstellung überarbeitet?

Daniel Kaysel: Das Kindermuseum ist 2002 in der Villa in Baden eingezogen. Die Lebensdauer einer Daueraustellung beträgt fünf bis zehn Jahre. Es gab immer wieder Momente, wo wir durch die Ausstellung liefen und dachten, dieses und jenes könnte man anders gestalten, dieses und jenes ist veraltet. Man sieht schnell einer Ausstellung an, dass sie älter geworden ist.

Heute setzen viele Ausstellungen auf interaktive Ausstellungen. Auch das Kindermuseum?

Ja, wir haben sicher einige solche Elemente. Wir haben Hörstationen gemacht, welche den Besucherinnen und Besuchern Objekte und die Geschichte dahinter erklären.

In Ihr Museum kommen viele Kinder, die etwas in die Hand nehmen wollen. Inwiefern haben sie dieser Tatsache bei der neuen Daueraustellung Rechnung getragen?

Es ist eine Verbindung von ausgestellten Originalobjekten und der Überleitung zu Objekten, die das Publikum in die Hand nehmen kann. Ich finde es ganz schön, wenn ich durch das Museum gehe und in jeder Ecke jemanden entdecke, der mit einem Objekt etwas ausprobiert.

Was gefällt Ihnen an der neuen Daueraustellung am besten?

Am meisten Freud habe ich am kleinen Bauplatz, welchen wir auf der Veranda gestaltet haben. Wir wussten nicht, wie das ankommt und ob das viel Lärm machen würde. Es ist aber wunderschön geworden. Familien sitzen hin und bauen Sachen zusammen.

Das Gespräch führte Stefan Ulrich.

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