Zum Inhalt springen

Aargau Solothurn Klinik Fridau Egerkingen wird definitiv zum Asylzentrum

Der Kanton Solothurn will in Egerkingen ein Durchgangszentrum für rund 80 Asylsuchende einrichten. Der Widerstand dagegen war gross. Die Gemeinde kann aufgrund eines Formfehlers nicht vor Bundesgericht. Nun verzichten auch die privaten Einsprecher auf einen Weiterzug.

Klinik und Park
Legende: Die Klinik Fridau Egerkingen wird definitiv zum Asylzentrum. Gemeinde und Private gehen nicht vor Bundesgericht. SRF

Das Komitee ohne Asylzentrum hat beschlossen, dass es das Urteil des Verwaltungsgerichts akzeptiert. «Aufgrund der geringen Erfolgsaussichten wird auf den Gang ans Bundesgericht verzichtet», teilt das Komitee am Mittwoch mit. Damit ist der Entscheid des Verwaltungsgerichts gültig.

Das Gericht hatte entschieden, dass die ehemalige Klinik Fridau auf der ersten Jurakette als Asylunterkunft umgenutzt werden kann. Für den Kanton war dieser Entscheid ein erster Erfolg. Das Asylzentrum in der Fridau Egerkingen ist auf drei Jahre befristet. Dies sei nicht verhandelbar, findet die Gemeinde. Auch das Komitee betont, dass diese Frist nicht verlängert werden dürfe.

Die Gemeinde Egerkingen wünscht sich syrische Familien als Asylbewerber in der ehemaligen Klinik Fridau Egerkingen. Die Zuteilung erfolgt durch den Kanton.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    Landauf, landab mussten in den letzten Jahren vielerorts aus Kostengründen Regional-Kliniken und Kleinspitäler geschlossen werden. Nun wird in Egerkingen eine solche (recht feudale und sicher immer noch mit guter Infrastruktur ausgerüstete) Ex-Klinik als Asylanten-Unterkunft wieder geöffnet (wird ja schliesslich vom BUND finanziert!). Das stattliche Haus mit dem wunderschönen Park, wird wohl bei vielen, die an einer lärmigen Strasse wohnen müssen und täglich zur Arbeit gehen, Neid auslösen!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von W.Ineichen, Luzern
    Und die Frist wird trotzdem verlängert werden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen